Aachen - Karin Alt ist neue Leiterin der Erziehungsberatungsstelle

Karin Alt ist neue Leiterin der Erziehungsberatungsstelle

Von: Svenja Pesch
Letzte Aktualisierung:
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Neue Leiterin der Erziehungsberatungsstelle: Karin Alt geht ihre Aufgaben mit Freude an der Arbeit an. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Die ersten Wochen hat Karin Alt geschafft. In dieser Zeit sammelte sie viele Eindrücke und lernte das Team besser kennen. Als neue Leiterin der Erziehungsberatungsstelle/Kinderschutzzentrum des Kinderschutzbundes löst sie nach über 20 Jahren Dienstzeit ihren Vorgänger Alfred Köster ab.

Die studierte Psychologin ist Mutter zweier Söhne und lebt seit gut zehn Jahren in Aachen. Schon während ihrer Studienzeit in Trier arbeitete Alt nebenbei beim dortigen Kinderschutzbund. „In gewisser Weise schließt sich für mich hier der Kreis“, erzählt Alt, die vor ihrer jetzigen Tätigkeit als Psychologin in der Kinderklinik im Klinikum Aachen gearbeitet hat.

Gemeinsam mit ihrem sechsköpfigen Team geht sie die nun kommenden Aufgaben an. „Erst einmal führe ich alles weiter wie bisher. Wir orientieren uns immer am Bedarf der Kinder und Familien, die Hilfe benötigen“, sagt Alt. Die Angebotspalette des Kinderschutzbundes und der Erziehungsberatungsstelle gliedert sich in mehrere Teilbereiche. In der Erziehungsberatungsstelle stehen Fragen rund um den Umgang und die Erziehung von Kindern und Jugendlichen im Fokus.

Wie eine Scheidung und damit einhergehende Konflikte bestmöglich und zum Wohl des Kindes bewältigt werden können, erfahren Betroffene innerhalb einer gezielten Beratung im Umgang mit Scheidungen und Trennungen. Familientherapien, Krisenintervention, Diagnostik bei Lese- und Rechtschreibschwäche oder Elternkurse sind weitere Angebote. „Akisia – Auch Kinder sind Angehörige“ richtet sich an Kinder von Eltern mit psychischen Erkrankungen.

Sowohl sie selbst als auch die Eltern erfahren Unterstützung und arbeiten gemeinsam an der jeweiligen familiären Situation. „Zu uns kommen auch Kinder, die Auffälligkeiten im Sozialverhalten zeigen. Spielerisch lernen sie im Umgang mit Altersgenossen ihre Defizite zu beheben“, betont Andrea Valdivia von Akisia.

Ein ganz besonderes Anliegen ist Karin Alt die offene Kinder- und Jugendsprechstunde. Jeden Donnerstag von 15 bis 16 Uhr beantwortet Alt Fragen der jungen Besucher. „Viele befinden sich in einer persönlichen Krise oder haben Ärger mit den Eltern. Wir hören ihnen zu und vermitteln je nach Bedarf an entsprechende Stellen weiter“, so Alt.

Viele Einrichtungen, darunter Kitas und Schulen, kooperieren mit dem Kinderschutzbund und tragen die Möglichkeit einer offenen Sprechstunde an Kinder und Familien weiter. Dadurch erreiche man kontinuierlich Betroffene und der Standort mitten im Viertel sei ideal, betont Alt ferner. Zu der Erziehungsberatungsstelle gehört das Kinderschutzzentrum, welches sich schwerpunktmäßig an Kinder und Familien richtet, die von Gewaltproblemen betroffen sind. Angesichts des nach wie vor hohen Bedarfs gehen die Akteure mit viel Elan an ihre täglichen Aufgaben und entwickeln dabei stetig neue Konzepte und Ideen.

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