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„Kappesball“: Fünf Mal alternativer Karneval mit viel Musik und Comedy

Von: lee
Letzte Aktualisierung:
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Mit dem Gemüse sprießen die Ideen für jecke Alternativen zu den alternativen Jecken: Das Kappes-Team lässt im Februar im Saalbau an der Hüttenstraße den närrischen Unsinn blühen.

Aachen. Was über 20 Jahre lang als „Strunx“ in der Kappertzhölle in Rothe Erde an der Hüttenstraße Geschichte geschrieben hat, wird jetzt zum Kappes. Fest steht: Der traditionelle Karneval wird auf den Kopf gestellt, total ejaal geht auch ganz anders.

Was genau das bunt gewürfelte Team um den „Kappesball“ allerdings veranstalten wird, das ist ein großes Geheimnis. Aber spätestens bei der Generalprobe am Mittwoch, 19. Februar, wird es gelüftet. Da der Ansturm auf die Karten groß ist, wird sie als Zusatztermin angeboten.„Das wird keine Premiere vor der Premiere“, versichert Organisator Meikel Freialdenhoven. Denn bei der Generalprobe, da dürfe noch einiges schief laufen.

Bekannte und unbekannte Gesichter der Aachener Kleinkunstszene sollen auf der Bühne zu einem großen Schlagabtausch zusammenkommen. Herr Schulze und Herr Schröder vom „Wallstreet Theatre“ werden beim alternativen Karneval mit dabei sein. Auch die Band „Fourshops“ um Andy Reinard und verstärkt durch Joonas Lorenz verspricht: „Eigentlich soll es keine Karnevalsmusik geben, aber Ausnahmen bestätigen ja die Regel“, so Reinard mit einem Augenzwinkern. Außerdem soll es einen „Running Jeck“ geben, und die eine oder andere Ikone wird auch auftreten. „Aber wer das genau sein wird, das verraten wir nicht“, sagt Freialdenhoven und schmunzelt.

Natürlich, wie kann es im Karlsjahr anders sein, wird der große Kaiser auch ein Thema auf der Bühne sein. „Wir wollen die Spannung ja schon ein bisschen halten, aber es soll sehr musikalisch mit ein bisschen Kabarett und Poesie werden“, weiß Organisator Peter Kappertz. Nach der Sitzung sorgt DJ Schorsch bei der Aftershowparty für die richtigen Beats.

Damit die erste Runde des Kappesballs ein voller Erfolg wird, kramt das Team tief in der Kreativkiste. Für das Logo (erdacht von Robert Sukrow ) etwa, das jetzt einen Clown darstellt, der mit Kohl jongliert und an seinen Hosenträgern an die Wand genagelt ist, gab es mehrere Einfälle.

Das Bühnenbild haben die Aachener Künstler Vera Sous und Roland Mertens gestaltet. Auch sie wollen noch nicht viel verraten, denn sie haben noch mit einem großen Problem zu kämpfen: Wie wird der Kohl auf der Bühne nicht welk?

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