Kammermusik erobert die Frankenburg

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Sie wagen den Sprung in ein neues Musikformat für Aachen: Echopreisträgerin und Solooboistin Blanca Gleisner mit Konzertmeister Felix Giglberger (links) und Bassposaunist Saman Maroofi. Foto: Andres Herrmann

Aachen. Nächste Woche startet die erste Auflage: Vom 22. bis zum 25. September findet erstmals das neue Kammermusikfestival Burg Frankenberg „heartmade in aachen“ statt. Vier Tage lang erklingen in den Räumen der historischen Burg Frankenberg kammermusikalische Konzerte auf höchstem Niveau.

Die einzigartigen Musiker sowie eine vielseitige Programmgestaltung (Dowland, Mozart, Schumann, Piazzolla und viele andere) sorgen dann für ein unvergessliches musikalisches Erlebnis. Für Kammermusikliebhaber erklingen stimmungsvolle und kreative Meisterwerke, und ganz junge Musikliebhaber erwartet ein spannendes musikalisches Märchen.

Bei der Premiere haben drei exzellente Musiker des Sinfonieorchesters Aachen unter ihrem eigenen Festivalnamen „heartmade in Aachen“ die Konzerte für das Festival konzipiert und die musikalische Leitung übernommen.

Die Idee zu einem neuen kammermusikalischen Angebot in Aachen hatten Blanca Gleisner (Solooboistin und Echo-Preisträgerin 2015), Saman Maroofi (Bassposaunist) und Felix Giglberger (Konzertmeister Sinfonieorchester Aachen). Und das fügte sich sehr schön mit der Initiative von Mirka Mörl (Musik und Kultur Burg Frankenberg) zu einem Gesamtkunstwerk zusammen, denn Veranstalter des Festivals ist der Verein Die Frankenbu(e)rger.

Exzellente Musiker

Der Frankenbu(e)rger e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, ein nachhaltiges, jährlich stattfindendes Kammermusikfestival zu schaffen, das – so die Hoffnung – auch über die Grenzen Aachens hinaus Musikinteressierte anziehen wird.

Im Herzen des pulsierenden Frankenberger Viertels im lebendigen Kulturzentrum der Burg Frankenberg verschmilzt bei der Premiere des neuen „Kammermusikfestivals Burg Frankenberg“ die freie Musikszene Aachens mit Musikern des Sinfonieorchesters Aachen. Für die Qualität des Festivals sprechen neben dem faszinierenden Ambiente der Burg die für dieses Festival ausgewählten exzellenten Musiker, die weit über die Grenzen Aachens hinaus erfolgreich musizieren.

Die musikalischen Beiträge des Festivals werden in Aachen erarbeitet und exklusiv für das Publikum der Burg Frankenberg aufgeführt. Der Festivalname der musizierenden Künstler ist hierbei Programm: „heartmade in Aachen“.

Zu Beginn des Kammermusikfestivals Burg Frankenberg wird der Zuhörer unter dem Motto „Wie früher“ durch die wundervolle Musik von John Dowland und Claudio Monteverdi in die Stimmung alter Zeiten versetzt, in jene Zeiten, als Burgen noch eine ganz andere Bedeutung für die Bevölkerung hatten und die einzigen Lichtquellen Kerzen waren.

Der Tenor Patricio Arroyo, bekannt als „Tony“ aus der West Side Story am Theater Aachen, wird begleitet von Vicente Bögeholz (Gitarre) und Felix Giglberger (Violine). Shakespeare schwärmte wohl schon damals: „Du gibst dich Dowlands Melodien hin, von ihres Wohlklangs Zauber eingehüllet.“

Am zweiten Konzerttag, bei „Schumann@Candlelight“ erklingen bei Kerzenschein neben dem wohlbekannten Klavierquintett Schumanns seine Fantasiestücke. Es musizieren unter anderem der Aachener Konzertmeister Felix Giglberger sowie der Soloklarinettist David Kindt und Solooboistin Blanca Gleisner.

Am dritten Festivaltag kommt am Nachmittag für Kinder das musikalische Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ von Stéphane Egeling zur Aufführung – zum fröhlichen Mitmachen und gespannten Zuhören.

Am Abend gibt es für Freunde lateinamerikanischer Musik sowie für Latin-Brass-Fans „Piazzolla, Tango y Pasión“. Bei schönem Wetter im stimmungsvollen Ambiente des Innenhofs der Burg, bei schlechtem Wetter in den ebenso ansprechenden Innenräumen.

Den Besucher erwartet ein Abend voller lateinamerikanischer Lebensfreude mit Cocktails, Tapas und heißen Rhythmen. Es musizieren Patricio Arroyo (Tenor), Blanca Gleisner (Oboe), Saman Maroofi (Posaune) sowie Benyamin Nuss (Klavier). Nach Ende des Konzertes schwingen Tanzbegeisterte ihr Tanzbein, ein DJ wird die Stimmung dazu mit heißen Rhythmen untermalen.

Den Abschluss des Festivals gestaltet am Festivalsonntag die „Mozartiana“. Bei einer zauberhaften Mozart-Matinee erklingt eine Auswahl ganz besonderen Werke. Es musizieren das Chapelle Quartett, David Kindt und Blanca Gleisner.

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