„Kalymnos” dreht den Spieß um
Knüpft an lange Tradition an: Gastronom Mahmut Aslan (47) öffnet das „Kalymnos” wieder - nach der Kernsanierung. Foto: Michael Jaspers
Gastronom Mahmut Aslan, der 1988 für kurze Zeit die Küche im alten „Kalymnos” geschmissen hat, will an die erfolgreichen Zeiten des Traditionshauses anknüpfen - womit er mitnichten das etwas schmuddelige Image in der damaligen Schlussphase des Lokals meint.
25 Jahre hatte Vorgänger Antonoglu den Szenetreff geführt - bis ihn die Pleite zurück nach Griechenland trieb. Aslan lebt auch schon ein Vierteljahrhundert in Aachen. Der Türke wollte studieren, blieb dann aber - wie viele seiner Landsleute - in der Gastronomie „hängen”. Er ließ sich als Koch anlernen, führte mehrere Aachener Küchen. Seit vier Monaten schuftet der 47-Jährige hinter geschlossenen Türen im „Kalymnos”. Im Schulterschluss mit Hauseigentümer Manfred Noll stemmte man die Kernsanierung.
„Alles war total runtergekommen, richtig schäbig”, erzählt Aslan. „Wir mussten das komplette Restaurant neu aufbauen”, sagt er. Boden saniert, Wände frisch verputzt, neue sanitäre Anlagen, neue Küche. „Die Investitionen waren enorm”, sagt Aslan. Jetzt fehlt nur noch das grüne Licht der Behörden, dann kanns diese Woche losgehen - wahrscheinlich schon vor dem Wochenende, hofft der Gastronom. Auf der Karte stehen Speisen aus Griechenland, der Türkei, Italien und Spanien.
„Mezze-Teller, Gyros, Pizza, gegrillte Scampi - unser Angebot ist international”, sagt der Chef. Vier Mitarbeitern gibt er täglich zwischen 12 und 24 Uhr Arbeit. Den Restaurantnamen „Kalymnos” habe er auch aus ganz praktischen Erwägungen wiederbelebt: „Der ist bekannter als die Bismarckstraße; jeder weiß, wo das Kalymnos ist”, erklärt Aslan. Und natürlich wünscht er sich, dass sich die „Frankenberger Szene” - ähnlich wie schon vor Jahrzehnten - wieder regelmäßig bei ihm trifft.
Auf andere „griechische Projekte” muss Aachen noch warten. Der Maastrichter Hof (ehemaliges „Dinosaurus”) an der Roermonder Straße wird seit Jahren saniert, Nachfolger der griechischen Küche im Limburger Hof, Templergraben, wurde eine Pizza-Kette. Kurz vor der Eröffnung steht Gastronom Kosta Athanasiou mit seinem neuen Pavillon im Burtscheider Ferber-Park. Café und Restaurant im stilvollen Designer-Pavillon sollen Mitte August für Gäste bereit sein. Obs dann auch Gyros gibt, bleibt abzuwarten.
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25 Jahre hatte Vorgänger Antonoglu den Szenetreff geführt - bis ihn die Pleite zurück nach Griechenland trieb. Aslan lebt auch schon ein Vierteljahrhundert in Aachen. Der Türke wollte studieren, blieb dann aber - wie viele seiner Landsleute - in der Gastronomie „hängen”. Er ließ sich als Koch anlernen, führte mehrere Aachener Küchen. Seit vier Monaten schuftet der 47-Jährige hinter geschlossenen Türen im „Kalymnos”. Im Schulterschluss mit Hauseigentümer Manfred Noll stemmte man die Kernsanierung.
„Alles war total runtergekommen, richtig schäbig”, erzählt Aslan. „Wir mussten das komplette Restaurant neu aufbauen”, sagt er. Boden saniert, Wände frisch verputzt, neue sanitäre Anlagen, neue Küche. „Die Investitionen waren enorm”, sagt Aslan. Jetzt fehlt nur noch das grüne Licht der Behörden, dann kanns diese Woche losgehen - wahrscheinlich schon vor dem Wochenende, hofft der Gastronom. Auf der Karte stehen Speisen aus Griechenland, der Türkei, Italien und Spanien.
„Mezze-Teller, Gyros, Pizza, gegrillte Scampi - unser Angebot ist international”, sagt der Chef. Vier Mitarbeitern gibt er täglich zwischen 12 und 24 Uhr Arbeit. Den Restaurantnamen „Kalymnos” habe er auch aus ganz praktischen Erwägungen wiederbelebt: „Der ist bekannter als die Bismarckstraße; jeder weiß, wo das Kalymnos ist”, erklärt Aslan. Und natürlich wünscht er sich, dass sich die „Frankenberger Szene” - ähnlich wie schon vor Jahrzehnten - wieder regelmäßig bei ihm trifft.
Auf andere „griechische Projekte” muss Aachen noch warten. Der Maastrichter Hof (ehemaliges „Dinosaurus”) an der Roermonder Straße wird seit Jahren saniert, Nachfolger der griechischen Küche im Limburger Hof, Templergraben, wurde eine Pizza-Kette. Kurz vor der Eröffnung steht Gastronom Kosta Athanasiou mit seinem neuen Pavillon im Burtscheider Ferber-Park. Café und Restaurant im stilvollen Designer-Pavillon sollen Mitte August für Gäste bereit sein. Obs dann auch Gyros gibt, bleibt abzuwarten.








