Aachen - Kaiserplatz: Mobile Gärten statt der Trümmerwüste?

Kaiserplatz: Mobile Gärten statt der Trümmerwüste?

Von: Birgit Broecheler
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Blumen statt Trümmer: Die Geg
Blumen statt Trümmer: Die Gegner der Kaiserplatzgalerie plädieren für „mobile Gärten” auf dem Brachgelände. Symbolisch verschönerten sie den Bauzaun mit Blumenkästen.

Aachen. Selbstgebastelte Blumenkästen verschönern seit Samstag den Holzzaun, der das Brachgelände der Baustelle Kaiserplatzgalerie vor unerwünschtem Zutritt schützt. Die Bürgerinitiative „Kaiserplatzgalerie - Nein danke!” macht sich damit für eine Zwischennutzung des Geländes stark.

Sie will die seit vier Jahren brachliegende Fläche für die Anrainer attraktiver gestalten und zugänglich machen. „Wir möchten den Innenbereich mit mobilen Gärten begrünen, in denen Gemüse und Kräuter gezüchtet werden”, erklärt Myriam Rawak von der Initiative.

Die rund 100 Mitglieder der Bürgerinitiative empfinden nicht nur den Zustand jenseits des Zauns als Zumutung. Das gesamte Projekt für ein Shoppingcenter mit Parkhaus sollte ihrer Ansicht nach schnellstmöglich aufgehoben werden. „Wir fordern eine alternative Bebauung mit einer möglichst großen Vielfalt an Einzelhändlern und preiswerten Wohnungen”, sagt Sprecher Horst Schnitzler.

Auf das Parkhaus könne verzichtet werden, denn die Parkhausgesellschaft Apag habe ermittelt, dass genügend Stellplätze vorhanden seien. „Am Kaiserplatz ist die Feinstaub-Belastung bereits sehr hoch. Noch mehr Autos und Verkehr verträgt dieser Ort nicht”, meint Schnitzler. Wohnraum werde hingegen angesichts stetig steigender Studentenzahlen dringend benötigt. Das Netzwerk soll entsprechend ausgeweitet und der Slogan „Wohnraum statt Parkraum” weiter verbreitet werden.

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