Kaiser-Karls-Gymnasium feiert Karlsfest im Audimax

Von: Svenja Pesch
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Es durfte gelacht werden: Mit Sketchen und kleinen Schauspielaufführungen traten Lehrer wie Schüler beim traditionellen Karlsfest des Kaiser-Karls-Gymnasium im Audimax auf. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Fragte man Susanne Kessler, Lehrerin des Kaiser-Karls-Gymnasiums (KKG) und Mitglied des Organisationsteams des traditionellen Karlfestes, nach einem Motto für die diesjährige Feier, antwortete diese kurz und knapp: „Wir haben gar kein Motto.“

Um das bunte Programm zu beschreiben, würde ein Motto auch gar nicht ausreichen, denn immerhin waren an dem Karlsfest, das dieses Jahr im Audimax stattfand, nicht nur die Mehrheit der 800 Schüler vertreten, auch Lehrer und Eltern sorgten dafür, dass sich dieses Jahr die bunte Welt des KKG erneut präsentieren konnte.

Vor dem eigentlichen Festakt luden die Organisatoren einen Tag vorher zu einer von Schülern und Lehrern organisierten Messe in den Dom ein. Schulleiter Jürgen Bertram freute sich auch dieses Mal, dass der Hörsaal im Audimax proppenvoll war: „Das Karlsfest ist immer wieder eine gute Gelegenheit, die Schule und ihre Aktivitäten zu präsentieren. Denn bei uns passiert eine Menge. Im Sommer bilden wir mit Englisch sogar eine bilinguale Schule. Aber auch die vielen tollen Schul-AGs und Möglichkeiten, die sich hier bieten, sind super“ betonte er.

Den Auftakt zu der über dreistündigen Schulfeier, durch die Luisa Dahlhoff, Grete Krapp, Jule Rongen und Benedikt Grzeschik führten, machte die Big Band des KKG, die mit bekannten Stücken wie „The lion sleeps tonight“, oder „Come fly with me“ für ordentlich Stimmung sorgte. Und da beim Karlsfest wirklich alle mitwirkten, lernten die Schüler manch einen ihrer Lehrer von einer völlig neuen Seiten kennen.

Die Schauspieltruppe der Lehrerinnen und Lehrer des KKG, „Die Fehlbesetzung“, präsentierte Loriots Klassiker „Der Kosakenzipfel“ und sorgte damit für langanhaltenden Applaus. Schülerinnen und Schüler der „English Drama Group“ führten einen Sketch aus dem Stück „Cell Phone Zombies“ auf, bei dem es um eine furchtbare Bedrohung geht. Eine Darbietung mit durchaus kritischen Untertönen. Für musikalische Unterhaltung sorgten gleich mehrere Show-Acts.

Der Unter- und Mittelstufenchor sowie das schuleigene Orchester hatten für jeden musikalischen Geschmack etwas Passendes im Repertoire. „Genau diese Mischung macht das Flair der Schule aus“, betonte Kessler und ergänzte: „Gerade für die neuen Schülerinnen und Schüler ist das Fest eine schöne Gelegenheit, die Schule genau kennenzulernen.“

Ebenfalls fester Teil des Karlsfestes sind die Ehrungen für besonderes Engagement und herausragende Leistungen. So nahmen auch dieses Jahr wieder viele Jugendliche ihre besondere Auszeichnung entgegen. Und während der Literaturkurs einen Einblick in Erich Kästners Stück „Die Schule der Diktatoren“ gab, huschte eine Mutter bepackt mit selbstgebackenen Muffins ganz unauffällig hinter die Bühne. „Meine Tochter hat Hunger und dann habe ich direkt auch etwas für ihre Freundinnen und die Lehrer mitgebracht“, sagte sie lachend. Na, wenn das keine vorbildliche Schulgemeinschaft ist.

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