Kaffeefahrt war schnell beendet

Von: mh
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Aachen/Bornheim. Das Strickmuster wird meist nur leicht variiert, den großen Versprechungen folgt inzwischen jedoch immer öfter ein ausgesprochen kleinlautes Finale. So auch im jüngsten Fall.

Für 24 Senioren aus Aachen und der näheren Umgebung endete eine sogenannte Kaffeefahrt in Bornheim bei Bonn am Montag erheblich früher, als die Reisenden und ihre zweifelhaften Gastgeber das geplant hatten.

Letztere, Vertreter eines dubiosen „Finanzdienstleisters”, hatten den Aachenern zuvor üppige Geldgeschenke über jeweils rund 970 Euro pro Teilnehmer in Aussicht gestellt, die ihnen aus vermeintlichen Gewinnmitteilungen angeblich zuständen. Doch wie bereits mehrfach berichtet, zeigt die Erfahrung, dass solche Geldgeschenke in der Regel nicht ausgezahlt werden, sondern im Gegenteil versucht wird, den Fahrgästen völlig überteuerte Waren anzudrehen. Noch bevor Ordnungsamt und Polizei die Veranstaltung in einer Gaststätte beenden konnten, übernahmen die Verantwortlichen dies allerdings selbst, wie der Bonner Generalanzeiger in seiner Dienstagsausgabe berichtete.

Aufmerksam geworden waren die Behörden im Übrigen einmal mehr durch den Einsatz des pensionierten Aachener Polizeibeamten Hermann Kipnowski, der damit in diesem Jahr bereits zum 51. Mal meist ältere Reiselustige vor größeren Fehlern bewahren konnte. Nummer 52 folgte am Dienstag übrigens auf dem Fuß: Auch eine ganz ähnliche „Präsentation” in Bliesheim wurde abgeblasen, nachdem Kipnowski dort vorstellig geworden war.

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