Junge Tänzer zeigen mit viel Herz, wie das ganz normale Leben spielt

Von: kaa
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Mal leicht und beschwingt, mal gebeutelt vom Schicksal: Die Tänzerinnen der Ballettschule Brigitte Erdweg präsentierten eine spannende Tanz-Revue rund um den Werdegang einer jungen Frau. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Geburt, erste Liebe, erste Enttäuschungen, Verluste – das ist das Leben. So lautete auch der Titel der diesjährigen Abschlussveranstaltung der Ballettschule Brigitte Erdweg: „C’est la vie“. Zweimal, und beide Male jeweils ausverkauft, zeigte die Ballettschule das Programm im Brüsselsaal des Eurogress.

In der rund zweistündigen Aufführung erzählten die Tanzschülerinnen und -schüler in kurzen Episoden die verschiedenen Stationen des Lebens; die Geschichte folgt dabei einem Mädchen – auf der Bühne immer erkennbar an einer roten Haarschleife. Barbara Bouzidis, Sarah Nguyen , Mathilda Reuter, Franziska Angel und Maria Saacke verkörperten das Mädchen in den unterschiedlichen Lebensphasen, im Kindergarten, in der Schule, bis zum 18. Lebensjahr und als erwachsene Frau. Ilkay Yurtas verkörperte die große Liebe des Mädchens.

Bereits das erste Stück sorgte beim Publikum für Lacher: Der Jazzkurs führte vor, wie es bei der Schwangerschaftsgymnastik zugeht. Die heimlichen Stars bei Aufführungen wie diesen sind aber immer die Kleinsten, das war auch diesmal nicht anders. Die Kinderballettgruppen zeigten, wie es im Kindergarten zugeht, tanzten zu ihrem ersten Schultag oder hatten Spaß mit Pumuckl.

Dass es in der Schule auch mal langweilig sein kann, illustrierte die Kinder-Flamenco-Gruppe gekonnt. Doch auch nach der langweiligsten Stunde geht es weiter, das bewies die Kinder-Hip-Hop-Gruppe mit ihrer kleinen Aufmunterung. Nicht nur die verschiedenen Facetten des Lebens, auch die unterschiedlichen Tanzstile kamen in der Aufführung zur Geltung und ließen das jeweilige Thema gut nachempfinden.

Stepptänzer inszenierten sicht- und hörbar den oft monotonen Arbeitsalltag, Contemporary Dance und Modern Dance wechselten sich mit klassischem Spitzentanz ab, die Episoden rund um den 18. Geburtstag wurden mit House- und HipHop-Klängen umgesetzt. Wie die junge Protagonistin stolze Besitzerin eines Führerscheins wird, zeigten die Tänzerinnen und Tänzer mit Bobbycars auf der Bühne. Zum ersten Urlaub mit Freundinnen auf Mallorca tanzte die Flamenco-Gruppe.

Bevor zum großen Finale noch einmal alle Mitwirkenden auf die Bühne kamen, gaben sich die vier Tanzlehrerinnen der Ballettschule, Brigitte Erdweg, Alexandra von der Heyden, Judith Commandeur und Maria Saacke, mit einer kurzen Choreographie die Ehre. Alle 233 Tänzerinnen und Tänzer, von klein bis groß boten zum Abschluss ein beeindruckendes Bild. Viele Zuschauer hielt es da nicht mehr auf ihren Plätzen. Ein großes Dankeschön schickte Maria Saacke auch an die vielen Mamas und Papas, die beim Nähen der Kostüme und auch sonst im Hintergrund geholfen haben.

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