„Junebug in a jar“: Gefühlvolle Songs mit viel Esprit eingespielt

Von: Gerd Simons
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Aus privater Partnerschaft wurde eine musikalische Liaison: Miranda Zuiderduin und Ernst Kochen sind „Junebug in a jar“ und stellen jetzt ihre ersten eigenen Kompositionen auf einer CD vor.

Aachen. Die Küche von Miranda Zuiderduin und Ernst Kochen ist Mittelpunkt der gemeinsamen Wohnung – Kreativzentrale, Proberaum und Platz für musikalische Experimente. Hier entstehen aus der Feder von Ernst Kochen die Texte und Kompositionen, die das Duo „Junebug in a Jar“ so unverwechselbar macht.

Zuiderduin und Kochen, der schon viele Jahre Banderfahrung auf seiner Agenda hat, verschmelzen traditionelle Folk- und Country-Elemente mit gegenwärtiger Popmusik. Über eigenwilliges Gitarrenspiel transportieren die beiden Leidenschaft und Liebe, Schmerz und Melancholie. „15 Jahre haben wir gebraucht, um festzustellen, dass wir nicht nur in einer Partnerschaft zusammenpassen, sondern auch gemeinsam Musik machen können“, erklärt der 52-Jährige.

Nach einem Testballon vor drei Jahren, mit zwei Songs für eine Weihnachtsfeier, war das Duo „Junebug in a Jar“ geboren. Ihre erste Duftnote gaben sie 2015 mit ihrer Debüt-CD „Borrowed Plumes“ (Geliehene Federn) ab. Hier war der Titel Programm, denn alle Songs waren auf Gesang und Gitarre reduzierte Interpretationen bekannter Lieder von David Bowie, Talk Talk und den Smashing Pumpkins. Die im Aachener Nota-Falsa-Studio eingespielten und von Sasha Sirovica produzierten Songs kamen so gut an, dass viele Auftritte in der Region folgten.

Nun ist die Zeit reif für ein neues Album, das unter dem Titel „The Good Life“ veröffentlicht wird. 15 eigene Songs sind darauf vertreten – produziert von Sirovica. „The Good Life“ ist der nächste Schritt auf dem Weg von „Junebug in a Jar“, den das Duo engagiert, mit viel Esprit, aber völlig unverkrampft gehen möchte.

In den Songs, die im Studio eingespielt wurden, transportiert Kochen Gedanken und Beobachtungen zu Beziehungen, dem täglichen Zusammenleben und beschreibt die Gesellschaft, in der beide leben. Im Vergleich zum Debüt-Album sind die neuen Songs seitens der Instrumentierung breiter aufgestellt. So waren Hartmut Heil (Kontrabass), Stefan Kochen (Schlagzeug), Klaus Niessen (Percussion), Nina Leonards (Violine), Thomas Grüne (Trombone) und Heribert Leuchter (Saxophon) mit von der Partie.

Live stellt das Duo, verstärkt durch Elmar Rose (Bass) und Stefan Kochen (Schlagzeug), die Songs im Rahmen des Live-Events „The man who meets Junebug in a Jar“ am Freitag, 5. Mai, ab 20 Uhr im Franz am Marschiertor vor.

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