Julius Philipp wird neuer Märchenprinz

Von: Birgit Triesch
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Neue Session, neuer Märchenprinz: Julius Philipp (Mitte) wird neue Tollität des Aachener Kinderkarnevals. Mit ihm freuen sich Mama Gabi (von links), Papa Marcel, Schwester Luisa, Frank Prömpeler (AAK) und Wolfgang Radermacher (Akika). Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Spannung pur herrscht in diesem Jahr beim Sommerfest des Aachener Kinder Karnevals (AKiKa), schließlich soll traditionell der 6x11. Märchenprinz der Stadt Aachen vorgestellt werden. Nur einige wenige aus dem inneren Zirkel sind bereits seit drei Monaten eingeweiht.

Mit Eintreffen des Oberbürgermeisters Marcel Philipp um 15.30 Uhr kann schließlich am Sportplatz in Verlautenheide das Geheimnis um den Jubiläumskinderprinzen gelüftet werden: Julius Philipp, Sohn des Oberbürgermeisters, wird als Julius I. am 14. Januar 2018 im Eurogress Aachen proklamiert.

Ein Prinz mit Bühnenerfahrung

Für ihn sind Bühnenauftritte nichts Neues, so steht der Neunjährige Julius, der in wenigen Wochen seinen 10. Geburtstag feiert, bereits seit vier Jahren in den Figuren des Jägers, Teufels, Schatzmeisters und Tills als Hofstaatmitglied des Kinderprinzen an dessen Seite. Er musste auch gar nicht lange überlegen, als Wolfgang Radermacher, Leiter des AKiKa, ihm die Rolle des Märchenprinzen anbot. Derzeit besucht Julius die vierte Klasse der Domsingschule und wechselt nach den Sommerferien zum Aachener Pius-Gymnasium.

In seiner Freizeit geht er seinen Lieblingssportarten nach, dem Fechten und Golfen, und auch im Aachener Domchor singt der Nachwuchskarnevalist. Doch sein Herzblut schlägt – wie könnte es anders sein – auch für den Aachener Karneval. Kein Wunder, denn das karnevalistische Blut fließt bereits in der dritten Generation durch seine Adern. Schließlich sind schon seine beiden Großväter mit dem Öcher Fastelovvend eng verbunden. Mit seinem Lebenstraum, Märchenprinz zu sein, tritt Julius in die Fußstapfen seines Großvaters Dieter Philipp, der bereits als 6. Märchenprinz im Jahr 1956 den Kinderkarneval mit aufbaute.

Auch sein Vater ist mit dem AKiKa verbunden, zog von 1979 bis 1982 als Noppeney und Schneider durch die Säle und wechselte in späteren Jahren zu den Ehrenhüten des AKV. Auch Julius‘ Mutter Gabi ist im Karneval kein unbeschriebenes Blatt: Sie tanzte in der AKV-Tanzgruppe „Oecher Mäddchere, Oecher Jonge“ und ihr Vater, Julius‘ Großvater Josef Cosler, hält der Stadtgarde Oecher Penn seit mehr als 60 Jahren die Treue. Darüber hinaus tanzte Schwester Luisa von 2011 bis 2017 in der Kinderprinzengarde und als Tanzpaar des Märchenprinzen. „Wer eine so karnevalsbegeisterte Familie als Basis hat, muss Märchenprinz werden“, sagt Wolfgang Radermacher und verrät auch das Motto der nächsten Session: „Vür sprenge met Kleng än Jrueß – öm Mönster än Stadthuus“.

Vorfreude auf die Session

Lieder und Texte probt Julius bereits seit Wochen, während die offiziellen Proben erst nach den Herbstferien starten. Schließlich fiebert er ganz aufgeregt dem Karnevalsauftakt am 11.11., der traditionell beim Vater im Rathaus stattfindet, entgegen. Doch am meisten freut er sich auf seine Proklamation im Januar, das Kinderkostümfest am 7. Februar und selbstverständlich auf den Kinderzug am 11. Februar 2018.

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