Jugendtreff „Space”: Jetzt ist Platz für eine Disko

Von: Sebastian Dreher
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Da alle anpacken, geht´s voran im „Space”: Im Sommer soll der neue Raum für Jugendliche eingeweiht werden. Foto: Kurt Bauer

Walheim. Die Jugendlichen des Offenen Kinder- und Jugendtreffs Walheim e.V. freuen sich schon darauf, endlich eigene Räume zu haben. Bis jetzt müssen sie das „Space” nämlich mit den Kleinen teilen - zu wenig Platz für alle zusammen. Doch damit soll ab Sommer 2011 Schluss sein.

„Die Stadt hat sich entschlossen, den ehemaligen Stallbereich unseres Gebäudes auszubauen”, freut sich „Space”-Vorsitzender Edgar Ortmanns.

Um insgesamt 100 Quadratmeter vergrößert sich der Treff durch die Baumaßnahmen. Diese sollen im Erdgeschoss als Jugendcafé mit Teeküche und Internetplätzen und im ersten Stock als Kicker- und Billardraum genutzt werden. Zusätzlich werden neue sanitäre Einrichtungen mit einer WC-Anlage installiert.

Seit 1995 ist das „Space” eine wichtige Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Sozialraum Süd. „Unsere Kids kommen ebenso aus Friesenrath wie aus Kornelimünster oder Oberforstbach”, sagt Grazyna Szczygiel, stellvertretende Vorsitzende. „Viele davon haben einen Migrationshintergrund. Über die Jahre haben wir elf verschiedene Nationalitäten gezählt.” 2008 wurde das „Space” als Kleine Offene Tür (KOT) anerkannt und kann seitdem von einer hauptberuflichen Sozialpädagogin geleitet werden.

Gesa Zollinger kümmert sich mit vier weiteren Mitarbeitern darum, dass alles reibungslos läuft. Rund 80 Kinder und Jugendliche treffen sich pro Woche regelmäßig im „Space”. Sie kommen zum Kicker und Billard spielen, zum gemeinsamen Kochen und Backen oder einfach nur zum „rumhängen”. Natürlich können auch Fragen zu Hausaufgaben oder Bewerbungsschreiben gestellt werden. Speisen und Getränke zum Selbstkostenpreis halten die Heranwachsenden schon mal über Mittag im „Space”. „Wir haben auch eine Scheune, die als Disko genutzt werden kann”, sagt Ortmanns. „Man muss der heutigen Jugend etwas bieten.”

Im Sommer soll die Fertigstellung mit einem großen Fest gefeiert werden. Bis dahin müssen die neuen Räum aber noch eingerichtet werden - in Eigenleistung. „Viele Jugendliche werden uns helfen”, so Zollinger. „Trotzdem brauchen wir noch zusätzliches Geld, etwa für die Elektrogeräte.”
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