Jugendstätte Mobilé: Workshops inklusive Lagerfeuer

Von: Svenja Pesch
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Beachvolleyball auch ohne Beach: Auf dem Freizeitgelände Walheim fanden die Jugendlichen zahlreiche Möglichkeiten der Betätigung. Foto: Andreas Schmitter

Walheim. Eine Nacht im Zelt, das bedeutet den Duft der Freiheit zu riechen, längst vergessene Lieder am Lagerfeuer zu singen – und das Erschrecken der anderen Zeltbewohner zu später Stunde. Auf dem Freizeitgelände Walheim macht die offene Kinder- und Jugendstätte Mobilé von St. Donatus in Brand genau das möglich.

Zum ersten Mal haben Jugendliche ab 14 Jahren die Chance, mitten in der Natur zu leben. „Die Idee zur Zeltstadt ,HalliGalli‘ kam spontan“, erzählt Karl Simons von Mobilé.

Ungefähr 60 Gäste kommen jeden Tag vorbei, wobei sich nicht alle zu einer Nacht im Zelt entschließen. Vor allem die vielen Angebote und Workshops locken die Besucher an. Vom Möbel bauen aus alten Paletten, über Actionpainting bis hin zu einem Radioworkshop ist für jedes Alter und jeden Geschmack etwas dabei. Um zur Ruhe zu kommen, lohnt sich ein Besuch in der „Spiri-Butze“, einem kleinen Meditationszelt. „ In der ersten Nacht haben nur 15 Teilnehmer hier übernachtet, aber heute werden es sicher locker 25“, erzählt Tobias Weber, Leiter der offenen Zeltstadt.

Das Ferienprogramm ist kostenlos, nur die Mahlzeiten und die Übernachtungen kosten etwas. Der 14-jährige Antonio ist an jedem der vier Tage da. Ihm macht das alles viel Spaß, denn wo sonst kann man mitten in der Natur campen und einfach mal die Seele baumeln lassen? Letzteres kommt für die Beachvolleyball-Spieler noch nicht in Frage. Sie spielen ein Match nach dem anderen. Doch mit Einzug der Dunkelheit finden auch sie den Weg zum Lagerfeuer.

Bands aus Aachen und der Region sorgen für die richtige Atmosphäre, und Teilnehmer und Betreuer sind von der tollen Stimmung angetan. Eines steht schon fest: Nächstes Jahr soll „HalliGalli“ wieder aufgebaut werden.

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