Jüpo: Jeder zweite Arbeitsplatz ist weg

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Aachen. 75 Gläubiger haben jetzt den von Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning erarbeiteten Reorganisationsplan für den Aachener Autozulieferer Jüpo einstimmig angenommen.

Die Gläubiger erhalten Quoten zwischen 55 und 15 Prozent. Die Jüpo GmbH produziert in Aachen sowie über ihre Tochter- und Schwestergesellschaften in Radonice und Vysoka Pec (Tschechien), Suzhou (VR China) und Neugersdorf (Sachsen) Produktionslogistik für die Automobilindustrie und war im Herbst 2008 schlagartig in die Krise geraten, als die großen Konzerne ihre Produktion drosseln mußten.

Von den weltweit 450 Mitarbeitern verlor fast jeder zweite Angrestellte seinen Arbeitsplatz. Gleichwohl gelang es, die Jüpo mit Hilfe eines Wettbewerbers, der Firma Piccolo K&L Behältertechnik GmbH aus St. Leon, über ein Planverfahren zu reorganisieren. In Aachen am Verwaltungssitz bleiben etwa 20 der vormals 38 Arbeitsplätze erhalten.
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