Jubiläum im Zeichen der Damen

Von: Günther Sander
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Königsvogelschuss und Ehrungen der St.-Sebastianus-Schützen: von links Vorsitzender Herbert Schmitz, der stellvertretende Vorsitzende Udo Wählen, Exkönig und Geschäftsführer Bernd Ostlender, Königin Britta Feiker, Schülerprinzessin Sarah Knarren, Prinzgemahl Mike Feiker und weitere Geehrte. Foto: Martin Ratajczak

Schmithof. Große Tage stehen der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft 1892 bevor, sie wird in diesem Jahr schließlich stolze 125 Jahre alt. Dieses schöne Ereignis soll im Juli gebührend gefeiert werden. Einen kleinen Vorgeschmack gab es allerdings jetzt schon, denn es galt, die Jubiläumsmajestäten der Bruderschaft zu ermitteln.

Die Herrschaft des noch amtierenden Schützenkönigs Bernd Oslender ging damit zu Ende. Auf der Schützenwiese am Falkenberg in Schmithof musste die Entscheidung fallen.

Mit einer Messe in der Pfarrkirche begann morgens der große Festtag, ehe am Nachmittag unter musikalischer Begleitung des Trommler- und Pfeifercorps „Edelweiß“ Walheim die Schützen sich auf den Weg zum Noch-König Bernd Oslender machten. Am Falkenberg ging es dann am Nachmittag ordentlich zur Sache, zahlreiche Besucher hatten sich eingefunden, um die Wettkämpfe der Schützen mitzuerleben.

Wieder fest in Frauenhänden

Den Auftakt machte das Schießen der Vereinsjugend um die Prinzenwürde, das allerdings keine große Veränderung brachte – denn mit dem 61. Schuss war es wieder einmal Sarah Knarren, die ihren Erfolg aus dem Vorjahr souverän wiederholen konnte.

Und wer wurde König im Jubiläumsjahr? Fünf potenzielle Schützen schickten sich an, eine Antwort auf diese Frage zu geben. Es ging sehr spannend zu, bis der Vogel am Ende dann doch seinen Geist aufgab. Mit dem 118. Schuss holte Britta Felker das Holztier von der Stange, sie wurde stürmisch gefeiert und als neue Schützenkönigin beglückwünscht. Fakt ist: Schmithof ist wieder fest in Frauenhänden.

Groß die Freude am Abend, als erster Vorsitzender Herbert Schmitz die neuen Majestäten proklamierte und sie mit den dazu gehörenden Ketten dekorierte und ehrte. Ein dickes Dankeschön galt Oslender, der die Bruderschaft ein Jahr lang würdig vertreten konnte.

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