Jörg Friedrich übernimmt das „B9“

Von: Luisa Thomé
Letzte Aktualisierung:
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Jörg Friedrich übernimmt das „B9“ in der Blondelstraße und hat große Pläne.

Aachen. Grund zu feiern: Die Diskothek „B9“ in der Blondelstraße 9 hat einen neuen Pächter gefunden – bleibt aber erstmal dicht. Der 25-jährige Jörg Friedrich übernimmt den Club in der Innenstadt. Doch vom alten „B9“ wird nicht viel übrig bleiben, der junge Veranstalter aus Aachen hat nach dem großen Umbau große Pläne.

„Ich habe mich durch die Clubszene anderer Großstädte inspirieren lassen – wir werden vieles ändern”, sagt der zukünftige Diskothekenbesitzer. Friedrich übernimmt zwei Jahre nach Abschluss seines International Business Studiums den Betrieb als vollkonzessionierte Diskothek und unterschreibt einen neuen Pachtvertrag. Ab dem 1. Juli liegt die Verantwortung der Räumlichkeiten offiziell in seiner Hand. „Dieses Datum ist für mich der Startschuss für den großen Umbau”, erklärt Friedrich. Der Club bleibt dann erst mal geschlossen. Denn es wird nicht nur das Namensschild gewechselt.

Es wird kräftig in neues Inventar und Innenausbauten investiert: modernste Licht- und Soundanlagen, neue Bühnenaufbauten, DJ-Equipment, Böden, Wände, Möbel – der Club wird rundum erneuert. Neben vielseitigem Abendprogramm mit lokalen und überregionalen DJs aus den verschiedensten Musikszenen soll Platz für Kultur geschaffen werden. Das künftige Abendprogramm soll auch Studenten wieder einen Platz zum Feiern bieten. Fachschaftspartys sind in Planung. Private Veranstaltungen sollen möglich gemacht werden. Sogar eine Konzertbühne wird es wieder geben, kündigt Friedrich an. Auf dieser wird es Platz für die Kleinen und die Großen geben. „Mir ist es wichtig, meinen Gästen etwas zu bieten. Gleichzeitig möchte ich aber lokale Künstler fördern und ihnen eine Bühne bieten, auf der sie gehört werden“, sagt er.

Friedrich hat Erfahrung: In Aachen hat er schon in vielen Läden erfolgreiche Partys veranstaltet. Teamarbeit angesagt: „Wir wollen mehr als nur eine Zielgruppe ansprechen. Es sollen Räume geschaffen werden, die mehr als nur ein Genre bedienen“, erklärt Maurice Thomé, Diplom-Designer und Veranstalter aus Aachen. Er wurde als einer der ersten von Friedrich ins Boot geholt. Der Gründer des Kulturvereins „WeLoveAachen“ füllte bereits Lokalitäten wie den Musikbunker und den Jakobshof. Man will neue Impulse setzen. „Wir versuchen der Stadt mit dem Konzept genau das zu geben, was ihr bis jetzt noch fehlt”, sagt Friedrich. Doch das Boot ist längst nicht voll: Das junge Team befindet sich im Aufbau.

Wie der Club an der Blondelstraße nach dem Aus fürs „B9“ künftig heißt, ist noch unklar. Sicher ist: Bis zum Spätsommer soll der Umbau bewältigt sein. Dann kann wieder gefeiert werden.

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