„Joe Cocker Tribute“: Begeisterung in der Kappertz-Hölle

Von: gsi
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Im Mittelpunkt einer grandiosen Live-Musik-Party: Jupp Ebert beim „Joe-Cocker-Tribute“ in der Kappertz-Hölle. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Martin Ernst, Bandleader der aus der RTL-Comedie-Show “Samstag Nacht“ bekannten Band „Allstars“, kann es kaum fassen. „Du sitzt in einem kultigen Club an Deinem Instrument und schaust von der Bühne aus in die strahlenden Gesichter von Menschen, die zu der von dir gespielten Musik begeistert tanzen und lauthals mitsingen. Das ist ein einzigartiges Gefühl und der Grund dafür, warum ich Profimusiker geworden bin.“

Hinter ihm und seiner neunköpfigen Profi-Truppe liegen mehr als zwei Stunden, die man ohne Übertreibung zu den diesjährigen musikalischen Höhepunkten in der „Kappertz-Hölle“ zählen kann.

Martin Ernst & Co., weit gereiste und erfahrene Gala-Musiker, hatten mit ihrem „Joe Cocker Tribute“ zum zweiten Mal in der „Kappertz-Hölle“ Station gemacht und ließen den Saalbau Rothe Erde erneut in seinen Grundfesten erzittern. Im Mittelpunkt der grandiosen Live-Musik-Party stand neben den „Allstars“ das „Öcher Original“ Josef „Jupp“ Ebert. Seit Jahrzehnten ist der Sänger aus Leidenschaft auf den Brettern, die die Welt bedeuten, zu Hause und hatte in der „Kappertz-Hölle“ wieder ein Heimspiel der besonderen Art. „Das hat schon eine besondere Magie“, erzählt Jupp Ebert. „Immer wenn ich nach Hause in meine Stadt komme und hier spiele, sehe ich nur in bekannte Gesichter. Das ist für mich ein unbeschreibliches Glücksgefühl. Vor allem auch, weil hier bei Pitt Kappertz – damals mit meiner Band Wurmpauer – meine Live-Musik-Wiege stand.“

Wie Cocker Installateur gelernt

Die Songs von Joe Cocker singe er mit Vorliebe, weil er sich mit dem britischen Rockstars gut identifizieren könne, der ein authentischer Typ mit Ausstrahlung und Charisma sei und beide – Cocker und Ebert – den Beruf des Installateurs erlernt hätten, erläutert der Mittsechziger.

Nachdem die Aachener TUF-Band in der Besetzung Michael Freialdenhoven, Andreas Hartschen, „Manchester“ Joe Spencer und Francois du Plessis mit ihrem „Hausfrauen-Reggae“ die Stimmung angeheizt hatte, benötigten Ebert und die „Allstars“ nur zehn Sekunden und hatten ihre Aachener fest im Griff. Die Show vernachlässigte keine Station aus dem Lebens von Joe Cocker: angefangen bei dem atmosphärischen „You are so beautiful“ über „Civilized Man“ und „Summer in the City“ bis hin zu „You can leave your hat on“ und „Fire it up“, dem aktuellen Hit von Joe Cocker.

Mit dem Finale mit der Hymne der Woodstock-Generation „With a little help from my friends“ endete die Zeitreise durch die mehr 40-jährige Karriere von Cocker noch nicht – denn natürlich wurden auch die lauten Zugabenwünsche erfüllt.

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