Aachen - Jeder vierte Aachener ist zwischen 19 und 30 Jahre jung

Jeder vierte Aachener ist zwischen 19 und 30 Jahre jung

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Innerhalb von zehn Jahren ist die Bevölkerung Aachens um über 9400 Einwohner gewachsen. Dieses Wachstum wird vor allem durch die Hochschule und die hier steigenden Studierendenzahlen generiert. Symbolbild: dpa

Aachen. Alle Entscheidungen von OB Marcel Philipp und seiner Stadtverwaltung basieren auf exakten Daten. Für alle relevanten Fragen – Wohnungsbau, Verkehrsinfrastruktur etc. – werden deshalb Statistiken geführt. Das Wichtigste: Seit 2009 nimmt die Bevölkerung stetig zu. Aachen ist eine wachsende Stadt.

„Das wollen wir sein!“, sagt Philipp. Wobei dieses Wachstum – anders als in den meisten anderen Städten – vor allem durch die Hochschule und die hier steigenden Studierendenzahlen generiert wird. Somit ist in Aachen der Anteil der über 65-Jährigen vergleichsweise gering (16,9 Prozent). Jeder vierte Aachener ist indes zwischen 19 und 30 Jahre alt. Vor zehn Jahren war dies nur jeder Fünfte. Ende vergangenen Jahres zählte die Kaiserstadt 253.945 Einwohner – das sind 9400 mehr als im Jahr 2009. Erwartet wird, dass die Einwohnerzahl Aachens in diesem Jahr weiter gestiegen ist. Belastbare Daten dazu wird es im Januar geben.

Die steigenden Studierendenzahlen und die insgesamt wachsende Bevölkerung hat – unter anderem – direkte Auswirkungen auf die Verkehrslage. Mehr Fahrräder und mehr Autos sind auf den Straßen unterwegs. Deswegen wird das Radstreifennetz weiter ausgebaut. Gleichzeitig stößt der Öffentliche Personennahverkehr auf bestimmten Linien an seine Grenzen.

Um für die Zukunft gerüstet zu sein, planen OB Philipp und die Mehrheit des Aachener Stadtrats den Einstieg in neue Verkehrssysteme. Nicht nur die Elektromobilität wird dabei eine große Rolle spielen. Gefragt sind – offenbar schon in wenigen Jahren – autonome Systeme, die Passagiere quer durch die historische Kaiserstadt transportieren können. Technisch sei dies bereits umsetzbar, sagt der Oberbürgermeister.

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