Aachen - Jeder Schritt unterstützt die Jugendarbeit der Aachener Engel

Jeder Schritt unterstützt die Jugendarbeit der Aachener Engel

Von: Hans-Peter Leisten
Letzte Aktualisierung:
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Auch die Kinder bekommen ihre eigenen Runden: Beim 4. Aachener Engel-Lauf kommt zum sportlichen der familiäre Charakter. Foto: Heike Lachmann

Aachen. Es die Kombination aus Volkslauf, Sport-Event, Familienfest und vor allem Benefiz-Veranstaltung, die den Aachener Engel-Lauf ausmacht. Eine Mischung, die die Veranstaltung, die nicht zufällig stets am Muttertag stattfindet, zum Ereignis für die ganze Familie macht.

Daher lässt Martin Lücker, Gründer und Vorsitzender der Aachener Engel, auch keinen Zweifel an der Zielsetzung des Laufes: „Es kommt uns darauf an, dass Sportler beziehungsweise sportliche Familien an diesem Tag in jeder Beziehung viel Freude haben.“

Am Sonntag, 12. Mai, steht die vierte Auflage des Laufes im Brander Wald an. Die Vorbereitungen laufen nicht nur auf vollen Touren, die Anmeldungslisten sind geöffnet. Die ersten 200 Startplätze sind vergeben, und angesichts der Tatsache, dass bei 800 Läufern das Limit erreicht ist, sollten sich die Interessenten nicht allzuviel Zeit mit ihrer Anmeldung lassen.

Jeder Starter tut ein gutes Werk

Jeder Starter hat schon vor dem Startschuss ein gutes Werk getan, denn der Erlös fließt direkt in die Projekte der Aachener Engel. Und davon gibt es viele. „In diesem Jahr kommt es uns aber vor allem darauf an, dass unsere präventive Jugendarbeit unterstützt wird“, betont Martin Lücker.

Sport und Bildung haben bei den Aachener Engeln längst eine feste Verbindung. Ursprünglich war der Verein gegründet worden, um Menschen, die direkt oder indirekt von einer Krebserkrankung betroffen sind, zu helfen. Diese Ursprungsidee hat auch nichts von ihrer Bedeutung verloren. Im Laufe der Jahre ist der Hilfsgedanke aber auf eine wesentlich breitere Basis gestellt worden. Neben Anti-Aggressions- und Sportprogrammen gehören dazu Prävention und Unterstützung bei schulischen Problemen. Dies erfolgt zum Beispiel über das Mentoren-Projekt, bei dem Ehrenamtler Schülerinnen und Schülern Kindern und Jugendlichen Nachhilfe geben. „Von den 90 Teilnehmern haben im letzten Jahr alle die Versetzung geschafft“, unterstreicht der Engel-Vorsitzende begeistert. Und das soll in diesem Jahr wieder gelingen.

So setzt der Hilfsverein nicht nur darauf, dass die Starterlisten gut gefüllt sind und damit auch die Startgelder den Spendentopf füllen, sondern auch, dass am Lauftag selbst viele Menschen den Weg zur Birkenstraße finden – ganz gleich ob sie laufen oder nicht. Die Aachener Engel werden mit einem Info-Stand auf dem Platz ebenso vertreten sein wie die Sponsoren, es gibt Getränke, Gegrilltes und Gebackenes. Und vor allem soll es einen regen Austausch untereinander geben. „Wenn wir drei Mitglieder und vielleicht zwei neue Mentoren bekommen, dann war die Veranstaltung für uns schon ein Erfolg.“

Auch sportlich hat der Lauf seinen Stellenwert bekommen. Die Strecke ist durchaus anspruchsvoll, aber jeder hat selbst in der Hand, wie er die Berge angeht. Immerhin hat der Engel-Lauf es zum ersten Mal in die Wertung des Rur-Eifel-Cups geschafft. Unabhängig davon haben die Engel eine neue Kooperation mit der Aachener TG begründet. Hier sollen Kompetenzen gebündelt werden, denn die Engel bieten längst ein Sportprogramm an. Talente der Engel bekommen bei der ATG gezielte Trainingseinheiten, umgekehrt starten auch viele ATG-Läufer für die Engel. Die Arbeit wird so auf eine immer breitere Basis gestellt.

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