„JazzBühne“ würdigt Udo Jürgens

Von: Grit Schorn
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Begeisterndes Programm: Die erste „JazzBühne“ 2015 im Grenzlandtheater riss das Publikum zu Beifallsstürmen hin. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. „Hier und drüben“ oder „drunter und drüber“ – so witzelte Theater-Intendant Uwe Brandt zum Auftakt am Sonntagmorgen über die neue Ausgabe der beliebten „JazzBühne“. Bunt und erfrischend vielfältig ging das Programm über die Bühne des Grenzlandtheaters.

Für jeden gab es etwas im bunten Reigen aus Musical, tollen Songs und Jazzkompositionen – selbst der kürzlich gestorbene Udo Jürgens wurde mit einigen seiner beliebten Lieder gefeiert.

Die Musiker-Riege war natürlich vom Feinsten. Vier Freunde kamen da erneut zusammen: Steffen Thormälen (Schlagzeug), Manfred Hilgers (Bass), Heribert Leuchter (Saxofon) und Gero Körner (Piano) begeisterten das Publikum ebenso wie die Beiträge der gut aufgelegten Sänger und Schauspieler, die jetzt auch im Musical „Cabaret“ auftreten. Für den leicht frierenden Schlagzeuger gab es sogar eine „gespendete“ Mütze.

Mit furiosem Vortrag startete Heike Wiltrud Schmitz das Programm: „Hello Dolly“ und „All that Jazz“ brachten das Publikum in Stimmung. Rau und zart zugleich intonierte Janice Rudelsberger den Song „The man that got away“, und Marlon Wehmeier fragte sich melancholisch „What´ll I do?“ (Was soll ich tun). „Murphy´s Gesetz“ war gut aufgehoben bei Julian Looman, der in „Cabaret“ den diabolischen Conférencier verkörpert. Maria-Danaé Bansen trumpfte mit dem unsterblichen „Stormy weather“ auf, während Heike W. Schmitz und Julian Looman später ganz locker „Mr. Bojangles“ feiern. Ganz lässig pfeift Heribert Leuchter dazu – der alte Song „Mr. Bojangles“, den Sammy Davis junior berühmt machte, geht immer noch direkt ins Ohr.

Zum Finale „New York, New York“

Eine besondere Freude bereitete die erste „JazzBühne“ den Besuchern im neuen Jahr mit der gelungenen Würdigung von Udo Jürgens. Die alten Lieder „Ein ehrenwertes Haus“ oder „Mit 66 Jahren“ wirkten frisch und gleichzeitig unvergänglich. Das begeisterte Publikum wurde nicht müde zu klatschen, auch bei dem tollen Vortrag von Janice Rudelsberger und Maria-Danaé Bansen, die ein köstliches Lied ins Spiel brachten: „Männer muss man loben“. Zum Schluss passte natürlich exzellent der Song „New York, New York“, stimmungsvoll von Heike Wiltrud Schmitz und Julian Looman vorgetragen.

Das Publikum dankte mehr als herzlich – der Applaus war kaum zu stoppen.

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