Jazz-Klänge vor idyllischer Kulisse

Von: Svenja Pesch
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Erstamlig bei Jazz-Matinée der Kulturinitiative Kornelimünster: die Big-Band der RWTH. Zahlreiche Besucher besuchten die Musikveranstaltung zugunsten „Menschen helfen Menschen“. Foto: Andreas Herrmann

Kornelimünster. Für Hannah Schmidt-Kuner ist der zweite Sonntag im Mai seit Jahren schon vor allem eins: musikalisch. Dass es auch der Tag der Mütter ist, lässt sich jedoch ebenfalls mit der Liebe zur Musik vereinbaren.

Denn Hannah Schmidt-Kuner ist Vorsitzende des Vereins Kulturinitiative Kornelimünster und organsiert gemeinsam mit anderen Vereinsmitgliedern die traditionelle und seit 17 Jahren stattfindende Jazz-Matinée im Rahmen von 1200 Jahren Kornelimünster.

Die idyllische Kulisse der alten Brauerei lädt nicht nur Jung und Alt ein, sie ist auch für die swingenden Klänge perfekt geeignet und ganz nebenbei tut die Initiative damit noch Gutes, wie Schmidt-Kuner erzählt: „Die Jazz-Matinée ist von uns ins Leben gerufen worden. Egal ob Trio oder Bigband – unsere Leidenschaft gilt dem Jazz. Das Besondere ist, dass wir damit auch die Aktion „Menschen helfen Menschen“ unterstützen, da je ein Euro des Eintrittsgeldes gespendet wird.“

1986 wurde diese vom Zeitungsverlag Aachen gegründet, mit dem Ziel, hilfsbedürftigen Menschen, die ohne eigenes Verschulden in eine Notlage geraten sind, schnell und unbürokratisch zu helfen. Die RWTH Bigband ist in diesem Jahr in diesem Rahmen erstmals aufgetreten und hat für die Besucher ein breites Spektrum an musikalischen Highlights dabei. „Wir sind insgesamt 20 Mitglieder, die alle entweder studieren, oder bei der TH beschäftigt sind“, erklärt Yannick Düren, der das Orchester mit seinem Alt-Saxophon begleitet. Und trotz des eher nasskalten Wetters finden viele den Weg in die alte Brauerei – vor allem viele Mütter, die gemeinsam mit ihren Kindern den Muttertag bei einem Jazz-Konzert feiern.

Bandleader Jacques Cuypers freut sich, die Gäste begrüßen zu dürfen und verspricht nicht zu viel, wenn er von den Jazz-Klassikern, wie beispielsweise „Fever“, spricht. Denn Sängerin Julia Walbergs verleiht mit ihrer Stimme der überdachten Scheune eine Atmosphäre, wie man sie aus alten, verrauchten Jazz-Clubs kennt. Da stört es auch nicht, dass das ein oder andere Tröpfchen vom Himmel fällt.

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