Jakob von Thenen spart nicht mit Kritik

Von: Peter Schopp
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Kornelimünster/Walheim. Die Ansprache des Bezirksbürgermeisters Jakob von Thenen beim Neujahrsempfang der Bezirksvertretung Kornelimünster/Walheim in der Aula des Inda-Gymnasiums endete mit einem sprichwörtlichen Kracher.

Es war zwar nur ein Glas, das scheinbar wie abgesprochen am Ende seiner Rede unter lautem Applaus zu Bruch ging, doch konnte dieser Knalleffekt durchaus als bemerkenswerter Schlusspunkt unter eine launige und inhaltsvolle Bestandsaufnahme des Politikers angesehen werden.

Von Thenen warf einen kurzen Blick zurück, umriss die Ergebnisse der Arbeit seiner Bezirksvertretung und der Verwaltung. Positiv bewertete er die immer noch tatkräftige Unterstützung bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise durch die Bürger, ebenso das hohe Engagement, wenn es um ehrenamtliche Tätigkeiten geht.

Schulbibliotheken wurden ebenso finanziell bezuschusst wie die Aktivitäten verschiedener Vereine, die Beleuchtung der Kirche in Kornelimünster, der Verein zum Erhalt des Freizeitgeländes, der Bücherbus, das Jakob-Büchel-Haus, die Feuerwehr, das Inda-Gymnasium.

Kritisch ging von Thenen mit der Abwicklung verschiedener Baumaßnahmen durch die Stadtverwaltung ins Gericht und verband seine Kritik mit der Hoffnung, dass Anwohner demnächst besser einbezogen werden.

Die Umgestaltung der Schleckheimer Straße stellte er für 2017 genauso in Aussicht wie das Vorantreiben der Planungen für die bereits diskutierten Neubaugebiete. In diesem Zusammenhang soll auch endlich wieder ein Einkaufsmarkt in Kornelimünster entstehen.

Mit dem Hinweis: „Kinder dürfen auch einmal Geld kosten“ sprach von Thenen die heftig diskutierten Pläne der Verwaltung an, die die bestehende schulische Mittags- und Nachmittagsbetreuung in Kornelimünster räumlich umstrukturieren will. Der Bezirksbürgermeister erklärte, es solle seiner Meinung nach möglichst alles beim momentanen Zustand bleiben.

Dem Gastgeber des Neujahrempfangs gab er noch ein „Schmankerl“ mit ins neue Schulhalbjahr: „Die Sanierung der Fassade des Inda-Gymnasiums ist in greifbare Nähe gerückt“, entsprechende Anträge seien gestellt. Außerdem werde im Ort zeitnah die vor einiger Zeit geschlossene Postfiliale an anderer Stelle wieder neu eröffnet.

Auch die Verbesserung der Anbindung ans digitale Hochleistungsnetz soll 2017 vorangetrieben werden, ebenso wie die Verbesserung des ÖPNV.

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