Jahresgedächtnis für Bischof Klaus Hemmerle

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Aachen. Klaus Hemmerle, Bischof von Aachen, starb am 23. Januar 1994. Das Jahrgedächtnis wird in diesem Jahr begangen am Samstag, 24. Januar 2015, um 10.00 Uhr im Aachener Dom. Zelebrant ist Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff, die Predigt wird gehalten von Dompropst Manfred von Holtum.

Alle, die Bischof Hemmerles gedenken wollen, sind herzlich zum Gottesdienst eingeladen.

Klaus Hemmerle wurde am 3. April 1929 in Freiburg/Breisgau geboren. Nach seinem Abitur am dortigen Altsprachlichen Berthold-Gymnasium im Jahre 1947 studierte er Theologie an der Universität Freiburg und im Erzbischöflichen Priesterseminar St. Peter/Schwarzwald. Am 25. Mai 1952 empfing er in Freiburg die Priesterweihe. 1957 promovierte er zum Dr. theol. Von 1956 bis 1961 war er Direktor der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg und anschließend Assistent beim Religionsphilosophen Professor Bernhard Welte in Freiburg.

1967 habilitierte er sich an der Theologischen Fakultät Freiburg. Von 1968 bis 1974 war er Geistlicher Direktor des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK). Von 1969 bis 1970 lehrte er als Privatdozent in Bonn und anschließend bis 1973 als Professor für Fundamentaltheologie in Bochum. Im selben Jahr wurde er als Professor für Christliche Religionsphilosophie in Freiburg Nachfolger seines Lehrers Bernhard Welte. Seit 1974 war er Geistlicher Assistent des ZdK. Am 12. September 1975 wurde er zum Bischof von Aachen ernannt und am 8. November 1975 im Dom zu Aachen zum Bischof geweiht.

1984 wurde Bischof Hemmerle mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. In den Rat der Bischofssynode in Rom wurde er 1987 gewählt. Bei der Deutschen Bischofskonferenz war er Vorsitzender der Kommission IV „Geistliche Berufe und kirchliche Dienste“. Am 20. Mai 1988 erhielt Bischof Hemmerle die philosophische Ehrendoktorwürde der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen.

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