Aachen - Intensive Werke: Kreativität kennt keine Handicaps

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Intensive Werke: Kreativität kennt keine Handicaps

Von: Nina Mainz
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Vernissage „Kunst kennt keine
Vernissage „Kunst kennt keine Behinderung”: Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Lebenshilfe Aachen werden im Atrium des Justizzentrums Bilder von Mitgliedern der Einrichtung gezeigt. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Eine Ausstellung ganz unterschiedlicher, bunter Kunstwerke bringt zurzeit Farbe ins Atrium des Justizzentrums. Was auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist: Diese Ausstellung ist etwas ganz Besonderes, denn alle Bilder sind in Einrichtungen der Lebenshilfe Aachen entstanden und wurden von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderung gemalt.

Kleine und große Künstlerinnen und Künstler aus den Wohneinrichtungen und Kitas der Lebenshilfe Aachen präsentieren unter dem Motto „Kunst kennt keine Behinderung” stolz ihre Werke. „Wir möchten zeigen, wie künstlerisch begabt auch behinderte Menschen sind und sind froh, das in dieser besonderen Atmosphäre tun zu können”, erläutert Hilde Bärnreuther von der Lebenshilfe Aachen die Idee hinter Projekten wie diesem.

Neben reinen Hobby-Malern, gibt es aber auch einige, die sich der Kunst etwas professioneller widmen. Das sind die Mitglieder der Kunstwerkstatt „willsosein” der Lebenshilfe-Einrichtung in Haaren, die beispielsweise schon mit Ausstellungen in Berlin und Brüssel Erfolge gefeiert hat. In dieser Künstlergruppe sollen Talente gefördert werden. Hier findet eine intensive Beschäftigung mit ästhetischen Ausdrucksformen und mit Werken anderer Künstler statt.

„Das Besondere, Originelle dieser Kunstwerke behinderter Menschen ist es, was sie so interessant macht” sagt Professor Dr. Gerd Ascheid, Vorsitzender der Lebenshilfe Aachen. Anlass für die Ausstellung ist der diesjährige 50. Geburtstag der Lebenshilfe, die in vier Kindertagesstätten und zahlreichen Wohneinrichtungen Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen betreut.

Noch bis zum 12. Oktober wird die Ausstellung im Atrium des Justizzentrums am Adalbertsteinweg zu sehen sein.
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