Aachen - Integratives Jugendcamp: Leben in der Gemeinschaft

Integratives Jugendcamp: Leben in der Gemeinschaft

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Aachen. Als der offizielle Teil beendet war, die Segelboote startklar gemacht wurden, da ließ sich doch tatsächlich auch wieder die Sonne über dem imposanten Rund des Rursees blicken. Zugegeben, das dritte Integrative Segel-Jugendcamp startete unter äußerlich nicht ganz optimalen Voraussetzungen.

Doch als sich die Projektpartner am Clubhaus des Aachener Boots-Clubs (ABC) selbst ein Bild machten, spielte das Wetter zur Freude aller wieder mit.

Etwa 40 Jugendliche mit und ohne Handicap sowie mit und ohne Migrationshintergrund nahmen am Integrativen Segel-Jugendcamp „Grenzenloses Abenteuer auf dem Rursee“ teil, bei dem sie an vier Tagen das Leben in einer Gemeinschaft erleben konnten. Gefördert und finanziert wurde das Camp am RWTH-Gelände Wildenhof in Woffelsbach unter anderem von der Städteregion Aachen, vom Landschaftsverband Rheinland, der Stadt Aachen, der Gemeinde Simmerath und der RWTH Aachen. Wichtiger Kooperationspartner war neben dem Aachener Boots-Club (ABC) auch die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). „Die Idee des Segelcamps, dass es nur funktioniert, wenn alle Teilnehmer mit anpacken und gemeinschaftlich zusammenarbeiten, ist gerade für junge Menschen eine enorm wertvolle Erfahrung“, bilanzierte Oberbürgermeister Marcel Philipp.

Einige Segel-Teilnehmer waren bereits bei den ersten Segelcamps dabei, für einige waren die diesjährigen Fahrten im Segelboot das erste Abenteuer auf offenem Wasser. Die Begeisterung jedenfalls stand den Kindern und Jugendlichen, die aus allen Teilen der Euregio nach Woffelsbach kamen, ins Gesicht geschrieben.

Besonders interessiert zeigten sie sich auch an der Arbeit der DLRG. Einsatzleiter Martin Pieren sagte: „Wir konnten ihnen viel zum Thema ‚Sicherheit am Wasser‘ beibringen. Und wer weiß: Vielleicht kann sich ja der ein oder andere für die Arbeit der DLRG begeistern.“

Zum Ende des diesjährigen Camps nahmen die jungen Segler bereits die nächste Veranstaltung ins Visier – und die Kooperationspartner in die Pflicht. Die Geschäftsführerin des ausrichtenden Vereins zur Förderung von Integrativen Jugendcamps, Uschi Brammertz, sagte: „Die Begeisterung der jungen Segler zeigt, dass diese Maßnahme ein richtiger Weg ist, sozial benachteiligten Menschen gerade in der Ferienzeit Abwechslung und Freude zu bereiten.“

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