Integration durch Sport: Ein Verein, der Lebensqualität schafft

Von: Christiane Chmel
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Gut beköstigt: Kinder des Netzwerkes Rothe Erde bereiteten mit Pfarrer Markus Frohn und Hans Georg Suchotzki (hinten), Vorsitzender des Fördervereins Integration durch Sport, einen Imbiss vor. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Es war so etwas wie das Comeback einer erfolgreichen Veranstaltung: Zum ersten Mal seit dem Jahr 2009 hatte der Aachener Förderverein Integration durch Sport zum Neujahrsempfang in das Kinder- und Jugendhaus St. Barbara an der Barbarastraße 6 eingeladen.

„Es war mir ein besonderes Anliegen, die Tradition eines Neujahresempfangs wieder aufleben zu lassen“, betonte Uschi Brammertz, Geschäftsführerin des Fördervereins. „Deshalb freue ich mich auch besonders, dass Oberbürgermeister Marcel Philipp an unserem Empfang teilnehmen kann.“

Der Aachener Förderverein Integration durch Sport ist eine Kooperation von Einzelakteuren, die sich um die Integration und Inklusion von Menschen verdient gemacht haben. Neben der Funktion des klassischen Sportvereins wurde der Institution auch die Funktion eines Fördervereins zuerkannt. Ziel des Vereins ist die Förderung und Integration von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durch sportliche Aktivitäten. Zudem wollen die Akteure Menschen im Viertel Rothe Erde auf Augenhöhe begegnen und mit ihnen in den Dialog treten. Im Rahmen einer Zukunftswerkstatt, die bereits in 2014 gestartet wurde, sollen sich Menschen austauschen und über ihre Sorgen, Ängste reden können. Gemeinsam werden dann Lösungsstrategien erarbeitet. „Wir möchten als Sport-Verein über Projekte wie ‚Rundum Fit‘, ‚Mädchen mittendrin‘, ‚Nachtaktiv‘ oder ‚Work Out‘-Frauensport allen Bürgern einen unkomplizierten Zugang zum Sport, zur Fitness oder zu gesunder Ernährung ermöglichen“, betonte die Geschäftsführerin.

Wie gut dies funktionieren kann, zeigten Schülerinnen und Schüler der Katholischen Grundschule Babarastraße, die für die Gäste gesunde Snacks zubereitet hatten. Im Rahmen eines Workshops treffen sich die Kinder jede Woche, um gemeinsam und gesund zu kochen.

Georg Suchotzki, 1. Vorsitzender des Vereins, bedankte sich bei allen Förderern des Vereins und den Netzwerkpartner. Oberbürgermeister Marcel Philipp betonte die Wichtigkeit des Vereins für die Gesellschaft. „Dieses dichte Netzwerk aus Institutionen, Vereinen und Menschen, die einfach helfen wollen, macht das Zusammenleben in diesem Viertel so besonders. Ich hoffe, dass dieses Zusammenwirken auch weiter besteht, damit vor allem den Kindern ein guter Start in die Gesellschaft ermöglicht wird.“

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