Instrumentalverein: Viel Applaus für „skandinavia“-Aufführung

Von: Jutta Katsaitis-Schmitz
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Konzert im Zeichen der bunten skandinavischen Fahnen, wenn die bunten Blätter fallen: Der Instrumentalverein begeisterte mit seiner musikalischen Reise in den hohen Borden. Foto: Andreas Schmitter
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Foto: Andreas Schmitter / *Herbstkonzert des "Instrumentalvereins Eilendorf"*, in Berufskolleg für Gestaltung und Technik der Städteregion Aachen, Neuköllner Str. 15;

Aachen. „Tauchen Sie mit uns ein in die Welt der Schären und Fjorde, besuchen Sie mit uns die Länder von Pippi und Wickie. Eine spannende musikalische Reise erwartet Sie!“ hieß es vielversprechend in der Einladung des Instrumentalvereins Eilendorf (IVE) zu seinem diesjährigen Herbstkonzert. Es blieben keine leeren Versprechungen.

Die Zuhörer erlebten ein wunderschönes „skandinavia“–Konzert. Die Bühnendekoration stimmte das geneigte Publikum bereits mit den Nationalflaggen Finnlands, Norwegens, Schwedens und Dänemarks ein, dazu sorgten blitzende Sterne als Nordlichter sowie ein kleiner Troll und ein ein kuscheliger Elch für das passende Ambiente.

Das Spiel des Musikschulorchesters und des Jugendorchesters, beide unter der Leitung des Dirigenten Didier Dhont, stimmte auf den Punkt. Harmonisch kam der „March for a no Rwegian Penguin“ von Douglas E. Wagner daher, der die humorvolle Geschichte eines Pinguins erzählt, den die Norweger den Schotten schenkten – weitere Verwicklungen inklusive. Das Jugendorchester interpretierte gekonnt Anderssons „Dancing Queen“ oder Maurice Whites „September“. Viel Applaus der Zuhörer war der Lohn.

Charmante Moderatorin

Die erst 14-jährige Maria Vossen spielte nicht nur hervorragend Querflöte, sondern überzeugte auch als Moderatorin des Jugendorchesters derart, dass der 1. Vorsitzende Frank Hecker sie kurzerhand einlud, auch beim Großen Blasorchester die charmante Moderation zu übernehmen.

Zuvor wurde sie ebenso wie Alice Lacqueriere, Susanne Herpertz und Sebastian Ostlender für zehnjährige Mitgliedschaft im IVE mit Urkunden geehrt.

Musik, Sprache der Welt, die Gefühle erzählerisch zum Klingen bringt – unter diesem Motto präsentierte sich schließlich nach der Pause das Große Blasorchester unter der Leitung von Jonneke Hanssen-Moerke. Ob die Aladdin-Suite von Carl Nielsen oder Highlights aus dem Chess-Musical – die melodische Interpretation und Dramatik fand großen Anklang beim Publikum.

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