Instrumentalverein Richterich: Vom Musical zu Alpenklängen

Von: Jutta Katsaitis-Schmitz
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Beim Instrumentalverein Richterich saß jeder Ton: Das Frühlingskonzert lieferte sowohl beim Jugendorchester als auch beim Großen Orchester einen klingenden Beweis. Foto: Kurt Bauer

Richterich. Es war durchaus ein Meisterkonzert, mit dem sich der Instrumentalverein Richterich jetzt bei seinem Frühlingskonzert in der Peter-Schwarzenberg-Halle präsentierte. Unter dem Motto: „Musik kennt keine Grenzen“ hatte Willi Beckers als musikalischer Leiter, Dirigent und Moderator ein Programm mit Erfolgsmelodien internationaler Komponisten zusammengestellt.

Beeindruckend waren die Akribie und Harmonie des Zusammenspiels der 55 Instrumentalisten ebenso wie ihre sauberen und perfekten Einsätze – was auch für das Jugendorchester gilt. Es waren die jungen Musiker, die das Konzert eröffneten. Die rund 300 Konzertbesucher empfingen sie mit Applaus als Vorschusslorbeer.

Zum Auftakt spielten sie Auszüge aus der Filmmusik „Star Wars Saga“ von John Williams und, in Vorbereitung des 120-jährigen Jubiläums des Instrumentalvereins Richterich im kommenden Jahr, das Medley „Rock’n Roll Explosion“, das bereits vor 20 Jahren aufgeführt wurde. Die Interpretation führte Klangbilder mit temperamentvoller Wurftechniken des Tanzes vor Augen. Zunächst noch im Zusammenspiel mit dem Großen Orchester, erklang die Filmmusik „The Rose“ von Conny Rall.

Dann aber war die Konzertfolge allein dem Großen Orchester vorbehalten und wurde mit der Festfanfare der Wiener Philharmoniker eröffnet, die von Richard Strauss 1924 für deren ersten Ball komponiert worden war und bis heute jeden ihrer rauschenden Traditionsbälle eröffnet. „Nun das schwerste Stück des heutigen Programms“, bereitete Willi Beckers das Publikum auf das folgende Musical „Phantom der Oper“ von Andrew Lloyd Webber vor. Jubelnde Begeisterung und anhaltender Beifall folgten.

Das Programm vielfältiger, musikalischer Kostbarkeiten wurde mit dem „Florentiner Marsch“ von Julius Fucik fortgesetzt. Es ist der am meisten gespielte Marsch der Welt. Der „Klang der Alpen“ von Kurt Gäble eröffnete nach der Pause den zweiten Konzertteil. Auch hier faszinierte die abwechslungsreiche Vielfalt der Genres: Filmmusiken („Fantasy Adventure at the Movies“) und James Last Golden Hits lösten Bravorufe aus, einem stimmungsvollen Schlagerpotpourri zum Titel: „Oh Mann!“ folgte ein humoristisches Solo (Franz Sprenzinger) mit Luftballons und einem Keyboard Marke Eigenbau.

Der Marsch „Alte Kameraden“ wiederum wurde von Taktklatschen begleitet. Mitsingen aber war angesagt beim „Glück auf Marsch“ von Theo Knobel. Begeisterter Beifall und Standing Ovations beschertem dem dankbaren Publikum zwei Zugaben.

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