Aachen - Instrumentalverein Eilendorf hatte zum Frühjahrskonzert eingeladen

Instrumentalverein Eilendorf hatte zum Frühjahrskonzert eingeladen

Von: Jutta Katsaitis-Schmitz
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Melodien aus Amerika: Der Instrumentalverein Eilendorf – hier das Jugendorchester – hatte zur klangvollen Reise ins Berufskolleg eingeladen. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Ein reibungsloser Start und eine glückliche Landung waren bei der Eilendorfer Airline zwischen Helsinki und Washington DC garantiert. Es war der Jungfernflug, an dem etwa 400 Passagiere teilnahmen und sich von der musikalischen Crew verwöhnen und begeistern ließen, war doch der Instrumentalverein Eilendorf bei seinem Fühjahrskonzert der Betreiber der Fluglinie.

Allein schon der Bühnenschmuck in der Aula des Berufskollegs für Gestaltung und Technik ließ mit der US- und der kanadischen Flagge unschwer erkennen, wohin der Flug ging. Mit der Hymne „The Star-Spangled Banner“ begrüßte das Musikschulorchester unter der Leitung von Didier Dhont nach der Landung die Gäste, die für die klangvolle Interpretation anhaltenden Beifall spendeten. Der verstärkte sich, als die junge Mannschaft mit sauberen Einsätzen und rhythmischem Takt: „A-Team“ und „What Makes You so Beautiful“ erklingen ließ.

In Begleitung des Jugendorchesters, ebenfalls mit Dhont als Dirigent, begaben sich danach die Ankömmlinge auf eine Reise quer durch die Staaten. Dabei begegneten sie in melodischer Perfektion den Computer-animierten Helden aus dem gleichnamigen Film „The Incredibles“. Mit: „Hit the Road Jack“ von Percy Mayfield ging es weiter nach Texas und New Orleans, den Geburtsort Louis Armstrongs.

Dessen Song: „What a Wonderfull World“ war Musik zum Träumen, verstärkt durch das makellos gespielte Solo des 15-jährigen Yannick Laurs auf seinem Flügelhorn. Auch er erntete verdient Jubelrufe und kaum endenden Beifall. Mit der rockigen „Bohemien Rhapsody“ und: „What a Feeling”, dem Titelsong aus dem Film „Flashdance”, löste das Jugendorchester einmal mehr anhaltende Begeisterung aus.

Mit Filmmusiken, Rock und Pop übertraf sich nach der Pause das Große Orchester unter der Leitung von Jonneke Hansen-Moerke. Es waren Melodien, die die Welt eroberten und durch die instrumentale Interpretation des Großen Orchesters Bravo-Rufe ernteten. Verständlich. Mit der Filmmusik „Conquest of Paradis“ des griechischen Komponisten Vangelis, die Henry Maske zur Einzugsmelodie seiner Boxkämpfe erkor, hatten die Instrumentalisten ihren Konzertpart eröffnet, gefolgt von der „Manhattan Symphonie“ von Serge Lancen mit ihren überwältigenden Klängen. Mitreißend gehörte auch zum Charlie Chaplin-Arrangement: „Eine Melodie geht um die Welt“.

Gershwins „Summertime“ war weniger gefühlsbetont als voller Entschlossenheit. Eine Rarität der Aufführung erlebte die unsterbliche Frank Sinatra Melodie: „New York, New York“, die durch ein Saxophonisten-Trio bereichert wurde. Bleibe zudem nicht „Elvis Presley in Concert“ unerwähnt, bei dem die Spannbreite des Sängers zwischen romantischen Melodien bis zu heißem Rock zum Tragen kam.

IVE-Vorsitzender Frank Hecker dankte den beiden Dirigenten Jonneke Hansen-Moerke und Didier Dhont sowie der talentierten, jungen Moderatorin Maria Vossen mit Blumensträußen.

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