Aachen - Instrumentalverein ehrt Urgestein Jacob Rumpen

Solo Star Wars Alden Ehrenreich Kino Freisteller

Instrumentalverein ehrt Urgestein Jacob Rumpen

Von: Jutta Katsaitis-Schmitz
Letzte Aktualisierung:
7759091.jpg
Der hochverdiente Jubilar blieb wie so oft im Hintergrund: Mit einem bunten Geburtstagsstrauß der Lieder ehrte der Instrumentalverein Richterich Jacob Rumpen zum 80. Geburtstag. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Stehende Ovationen am Ende des Benefizkonzerts und erneut für die anschließende Karls-Hymne als Zugabe hatten sich die 35 Musiker des Instrumentalvereins Richterich 1897 (IVR) durchaus verdient.

Willi Beckers als bewährter, einfühlsamer Dirigent hatte mit seinen Musikern Klangfülle par excellence in die Pfarrkirche St. Martinus gebracht.

Auch zwischendurch wäre der Applaus noch häufiger verdient gewesen, doch die Zuhörer erlagen der Faszination der Musik und verharrten sichtlich wie gebannt. Es war ein Benefizkonzert zugunsten der Stiftung „Lebendige Gemeinde St. Martinus“. Doch nicht nur das, sollte doch zugleich Jacob Rumpen, einem seit Jahrzehnten engagierten Mitglied des IVR, damit anlässlich seines 80. Geburtstages ein großes Dankeschön gesagt – und gespielt – werden.

Der Jubilar ist seit 63 Jahren Mitglied des Instrumentalvereins, spielte auch bei diesem Konzert auf seiner Zugposaune mit, war 40 Jahre Vorsitzender des IVR und 52 Jahre dessen Geschäftsführer. Damit nicht genug, war er doch auch 40 Jahre im Kirchenvorstand aktiv, wirkte 36 Jahre als Rendant der Pfarre und gehört noch heute dem Kuratorium der vor sechs Jahren gegründeten Stiftung „Lebendige Gemeinde St. Martinus“ an. Und das alles in der für ihn typischen Bescheidenheit.

„Wir haben unsere Pläne für das heutige Dankeschön an Jakob Rumpen zunächst streng geheim gehalten, weil er sonst dagegen protestiert hätte“, sagte Holger Brantin, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. Doch dann wurde Rumpen durch Presseveröffentlichungen zumindest andeutungsweise ins Bild gesetzt. „Mir macht es einfach Spaß, ehrenamtlich tätig zu sein“, begründete der Jubilar sein Wirken, für das er vor 25 Jahren auch vom damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet wurde.

Seine Weggenossen ehrten ihn mit einem berauschenden musikalischen Blumenstrauß. So führte das Programm der Kontraste durch die Jahrhunderte und wurde in gewaltiger Klangfülle mit der Karls-Hymne „Urbs Aquensis, urbs regalis“ eröffnet. Bachs „Bist du bei mir“ bracht besinnliche Noten ins Spiel, van Delfts „Hymn Of Friendship“ ließ die Gefühle im Dreivierteltakt tanzen, und „One Voice“ von Barry Manilow geriet nicht von ungefähr zur Hymne ans Vertrauen in die eigene Kraft. Eindrucksvoll projizierte das Blasorchester mit seiner Musik Bilder des Lebens. Träumen, genießen, erleben und das Glück beim Schopfe fassen – dazu animierten letztlich „My Secret Lovesong“ von Kees Vlak und „One Moment in Time“ von John Bettis.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert