Aachen - Institut für Werkstoffanwendungen der RWTH renoviert

Institut für Werkstoffanwendungen der RWTH renoviert

Von: Katrin Haas
Letzte Aktualisierung:
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Symbolische Schlüsselübergabe am Institut für Werkstoffanwendungen: Robert Magar (Betriebsingenieur), Alexander Bezold (stellvertretender Institutsleiter), Ute Willems (BLB), Prof. Christoph Broeckmann (Institutsleiter) und Rektor Ernst Schmachtenberg (von links). Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Nach mehreren Jahren hat das Institut für Werkstoffanwendungen (IWM) der RWTH Aachen wieder einen richtigen Standort. Der denkmalgeschützte Instituts-Bau am Augustinerbach aus den 1950er Jahren wurde vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW grundsaniert und jetzt offiziell der RWTH übergeben.

„Das Wichtigste ist, dass die Mannschaft wieder an einem Standort ist“, sagte Prof. Christoph Broeckmann, Leiter des IWM bei der Eröffnungsfeier.

Sein Institut ist 2006 aus drei verschiedenen Einrichtungen hervorgegangen. Die rund 100 Mitarbeiter waren bislang an unterschiedlichen Standorten über das ganze Stadtgebiet verteilt. Seit dem letzten Herbst können diese endlich auch räumlich zusammenwachsen. Rund sechs Millionen Euro hat die Renovierung der 3500 Quadratmeter gekostet und etwa sieben Jahre gedauert. Teilweise wurde der Lehr- und Forschungsbetrieb während der Baustelle weitergeführt.

RWTH-Rektor Prof. Ernst Schmachtenberg betonte jetzt, dass die Kultur der 50er Jahre im Gebäude bewahrt werden konnte. „Das Foyer war insbesondere eine Herausforderung“, erklärte Ute Willems, stellvertretende Leiterin der BLB-Niederlassung Aachen. Dort sollten die rote Wendeltreppe im 50er-Jahre-Stil und der Bodenbelag erhalten bleiben. Denn der Boden stellt ebenso wie das farbige Mosaik an der Fassade die mikroskopische Aufnahme eines Titanwerkstoffs dar. Eine weitere Schwierigkeit waren die großen, bodentiefen Fenster, denn „solche Fenster in der Größe werden eigentlich nicht mehr hergestellt“, sagte Willems. „Das war sehr aufwändig.“

Das Institutsgebäude wurde an die bestehenden Brandschutzverordnungen angepasst und mit barrierefreien Rampen ausgestattet. Der BLB NRW hat die Büros, Labore und Hörsäle für die Mitarbeiter, Studenten und Auszubildenden modernisiert und erneuert. „Ich bin persönlich sehr glücklich, dass es gelungen ist, den Charme des Gebäudes zu erhalten“, sagte Broeckmann. Jetzt können er und seine Mitarbeiter endlich in modernem Arbeitsumfeld forschen und lehren – ohne Baulärm und Staub.

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