Innenstadt kommt unter Denkmalschutz

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Adalbertsteinweg / Dom / Sichtachsen
Die Stadt Aachen wächst. Künftig sollen aber die Sichtachsen zur historischen karolingischen Kaiserpfalz geschützt werden - so dass sie nicht zugebaut werden können. Foto: Wolfgang Plitzner

Aachen. Der Planungsausschuss hat am Donnerstagabend dem Rat einstimmig empfohlen, eine Satzung über die Erhaltung des Denkmalbereichs Innenstadt zu verabschieden.

Damit werden sämtliche Gebäude innerhalb des Grabenrings unter Denkmalschutz gestellt. Ziel der Satzung ist es, die Weltkulturerbestätte Dom durch eine Pufferzone zu schützen. Der historische Stadtkern soll als Zeugnis der Stadtgeschichte erhalten bleiben.

Dies betrifft insbesondere den Ortsgrundriss, die Bausubstanz, die charakteristischen Blickbezüge und die Silhouette von Dom und Rathaus. „Es geht um Bestandsschutz, aber nicht darum, moderne Architektur oder Neubauten zu verhindern”, erklärte Monika Krücken, Leiterin der Denkmalpflege der Stadt Aachen.

„Wir wollen keine museale Innenstadt.” Betroffen sind auch die historischen Torstraßen außerhalb des Grabenrings und die Sichtachsen auf den Dom. Der Beschluss fiel nach längerer Diskussion. Eine Entscheidung über die Satzung wird der Rat auf seiner Sitzung am 19. Mai treffen.
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