Inklusionsprojekt: Hemmschwellen überwinden

Von: tih
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Wollen mit dem Bürgerforum das Inklusionsprojekt voran bringen: Monika Zimmermann und Denise Gluth-Wolke (r.). Foto: Andreas Schmitter

Burtscheid. „Es ist uns ein großes Anliegen, dass Bürgerinnen und Bürger aus Burtscheid zusammenkommen, sich austauschen und gemeinsam schauen, was man in Sachen Inklusion in diesem Stadtteil noch verbessern kann“, beschreibt Monika Zimmermann, Projektkoordinatorin von „Wir alle – gemeinsam leben in Burtscheid“.

Aber es gehe nicht nur darum, neue Ideen im Rahmen des Inklusionsprojektes, das von der Aktion Mensch gefördert wird, zu finden, sondern vor allem darum, Hemmschwellen zu senken und Barrieren im wörtlichen Sinne abzubauen. „Wir möchten gerne zum Modellstadtteil für Inklusion werden. Bereits jetzt setzen sich Vereine, Institutionen, Bürger sowie Geschäftsleute für ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung ein“, so Zimmermann weiter.

Das Bürgerforum, das am Donnerstag, 15. Mai, ab 18.30 Uhr in den Burtscheider Kurpark-Terrassen stattfindet, ist eine weitere Maßnahme im Rahmen des dreijährigen Projektes. Hier wird der Blick auf verschiedene Perspektiven gelenkt, die zum Thema Inklusion bereits vorhanden sind. Zudem sollen ein reger Austausch stattfinden sowie neue Ideen erstellt und Perspektiven aufgezeigt werden. Der Fokus soll aber beim direkten Austausch zwischen den Besuchern in wechselnden Tischgruppen liegen.

Neue Ideen sammeln

„Wir hoffen, dass wir durch das Bürgerforum neue Ideen für das Inklusionsprojekt sammeln, aber auch Hemmschwellen generell abbauen können. Es sind nämlich die kleinen Dinge, die im Miteinander zwischen Menschen mit und Menschen ohne Behinderung wichtig sind“, sagt Denise Gluth-Wolke, Einrichtungsleiterin des Familienzentrums Clara Fey.

Die Entwicklung in Burtscheid sei seit dem Start des Projektes vor rund zwei Jahren deutlich positiv zu sehen. Aber man sei noch nicht am Ziel. Ein weiterer Schritt ist das Bürgerforum. Der Eintritt ist kostenfrei.

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