„Initiative gegen das Rauchverbot“ hofft auf viele Teilnehmer bei Demo

Von: Dirk Müller
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Aachen. Die „Initiative gegen das totale Rauchverbot in NRW“ hat beschlossen, noch vor den Kommunal- und Europawahlen zu einer städteregionalen Demonstration in Aachen aufzurufen. „Wir arbeiten auf politischem Wege weiter gegen das absolute Rauchverbot in der Gastronomie und die Bevormundung durch die grün-rote Landesregierung.

Der Verlust von Stimmen ist die einzige Sprache, die Politiker verstehen“, sagt Manfred Engelhardt. Gerd Bougé spricht für die Gastronomen: „Es muss etwas passieren, sonst stehen wir bald ohne Existenz da.“ Landesweit hätten seit dem Inkrafttreten des Gesetzes mehr als 450 Kneipen, Cafés und Clubs aufgegeben.

Die Großdemo in Aachen am Freitag, 9. Mai, soll um 16.00 Uhr mit einer Auftaktkundgebung vor dem SPD-Büro in der Heinrichsallee beginnen. Über Hansemannplatz, Peterstraße, Elisenbrunnen und Kapuzinergraben soll es zur Franzstraße gehen, wo vor dem Büro der Grünen die Abschlusskundgebung gehalten werden soll. „Unsere Demo im Juli 2013 ist mit rund 1500 Teilnehmern sehr gut verlaufen, und die für das Rauchverbot verantwortlichen Parteien haben bei der Bundestagswahl mit empfindlichen Stimmverlusten in der Städteregion die erste Quittung für ihre Bevormundung erhalten“, meint Engehardt und kündigt als Novum für die Städteregion an, dass nach der Demo am 9. Mai um 20 Uhr das erste „Rock gegen Rauchverbot“ in der Gaststätte „Bei Addi“, Hochstraße 26 in Brand, mit der Band „AC-Rewind“ stattfinden werde.

Eine weitere Neuigkeit sei, dass die „Initiative gegen das totale Rauchverbot in NRW“ jetzt Mitglied im „Komitee zur Wahrung der Bürgerrechte“ sei. Dieser eingetragene Verein sei im Kampf gegen das Rauchverbot in der Gastronomie landesweit aufgestellt, erklärten die Abgesandten des Komitees, Nicolai Kosirog  aus Mülheim an der Ruhr und Bodo Seitz aus Essen.

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