Richterich - Initiative am Schlossweiher fährt bei Demo schweres Geschütz auf

Initiative am Schlossweiher fährt bei Demo schweres Geschütz auf

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Sie fordern Konsequenzen aus den Vorfällen am Richtericher Schlossweiher: Eine Bürgerinitiative hat sich nun gegründet.

Richterich. Die Story geht weiter: Schlossweiher, Botulismus, tote Enten und Fische, Schuldzuweisungen, Versäumnisse - doch das ist nach Ansicht einer neu gegründeten Bürgerinitiative längst noch nicht alles.

Jetzt seien auch Eichhörnchen und Kaninchen verendet sowie Hunde erkrankt. Die neue Bürgerinitiative haut in Sachen „Giftgeschichte” kräftig auf den Putz. Donnerstagabend machte sie auf dem Rathausplatz in Richterich mobil, über 30 Bürgerinnen und Bürger waren erschienen, um ihrem Ärger freien Lauf zu lassen. Das Sprecher-Quartett der Initiative, Markus und Anja Knops, Anni Jocham und Peter Schulz, fuhr schweres Geschütz Richtung Verantwortliche auf.

Alle haben nur ein Ziel: „Wir müssen den Druck erhöhen, es muss endlich was passieren, mit dem Stillstand muss nun Schluss sein!” Wenn man das Problem, das ja längst erkannt und bekannt geworden sei, nicht lösen könne, dann müsse der Schlossweiher halt stillgelegt werden. Man solle die Pumpe des Brunnens auf dem Rathausplatz entfernen und in den Weiher einbauen.

Von Ausreden spricht Peter Schulz. Man wolle endlich auch Taten sehen. Es gehe nicht nur um den Weiher, auch das Umfeld (Wiese) sei betroffen. Er bricht eine Lanze für die Hunde, die sich auf der Wiese tummeln. „Hunde sind Aasfresser, da empfiehlt man uns nur, sie anzuleinen.”

Fütterungsverbot gefordert

Anni Jocham berichtet, dass man beim Einlassen von Wasser in den Weiher „eine Menge Schaum entdeckt” habe.

Markus Knops verurteilte scharf die Medienschelte der Stadt Aachen. „Die Medien sind ein Spiegelbild der Gesellschaft und für uns wichtig”, rief er der Versammlung zu. Das Tiersterben hätte man verhindern können. Knops forderte den Erlass eines Fütterungsverbotes. Man wolle nicht zu Tierquälern mutieren, man wolle nur, dass Ruhe einkehre, schloss er unter starkem Beifall und bat um Eintragungen in die Unterschriftenliste. Die Stadt hat noch nicht endgültig entschieden, welche Maßnahmen eingeleitet werden.
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