Aachen - Infoveranstaltung zum Aachener Hospizwesen

Infoveranstaltung zum Aachener Hospizwesen

Von: hpl
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Sind beim Info-Abend mit von der Partie: Ulla Schmidt (Kuratorium Hospizstiftung), Bernd Wehbrink (Betreibergesellschaft), Schirmherr Tim Hammer und Beatrix Hillermann (Hausleitung). Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Das Projekt macht unübersehbar Fortschritte. Die Abrissphase ist lange abgeschlossen, der Aufbau läuft unter Volldampf: Das neue Hospiz am Iterbach wächst seiner Eröffnung im Frühjahr 2015 entgegen. Dann soll eine wichtige Lücke in der Versorgung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase für Stadt und Region geschlossen sein.

Denn der Bedarf ist unübersehbar, auch wenn schon lange ein Hospiz in Aachen existiert. Denn auf der Hörn gibt es seit vielen Jahren das Haus Hörn, eine große Einrichtung als Seniorenzentrum, zu dem aber auch ein Hospiz gehört. Hier wurden und werden reichlich Erfahrungen im menschenwürdigen Umgang mit dem Sterben gemacht.

Wie ist es bestellt um die Versorgung unserer Stadt und Städteregion mit Stellen, die das humane Sterben begleiten? Gibt es ausreichend Plätze? Wie sind Hospize organisiert und welche Kosten kommen auf die betroffenen Gäste – so versteht man die Bewohner von Hospizen – zu? Gibt es Möglichkeiten eines eigenen Engagements?

Fragen, auf die die Bürgerinnen und Bürger Antworten bekommen sollen bei einer Infoveranstaltung im Aachener Zeitungsverlag. Am Dienstag, 21. Oktober, heißt es ab 19 Uhr im Casino an der Dresdener Straße „Wieviel Sterben verträgt das Leben?“. Experten aus verschiedenen Bereichen der Palliativversorgung berichten von ihren Erfahrungen und den Angeboten in Aachen. Und vor allem wird das neue Projekt im Itertal als solches und als Teil eines Netzwerkes vorgestellt.

Viele Menschen haben große Berührungsängste, wenn es um das Thema Sterben, Tod und Hospiz geht. Auch hier soll der Infoabend am 21. Oktober helfen, Hemmschwellen abzubauen und sich unverkrampft einem Thema zu nähern, das irgendwann für uns alle relevant sein kann.

Dazu soll der Abend den passenden atmosphärischen Rahmen bieten. Frauen und Männer, die sich in der Hospizstiftung Aachen, der Servicestelle Hospiz beim Bildungswerk, in Haus Hörn, bei Homecare und im neuen Hospiz engagieren, werden zu Wort kommen und zeigen, dass die Auseinandersetzung mit dem Tod gerade dann eine sinnstiftende Wirkung erhält, wenn man eine Stätte schafft, die Sterben in Würde ermöglicht. Zwischen den Wortbeiträgen spielt Dieter Kaspari, Aachener Blues- und Öcher-Platt-Frontmann, ein paar Stücke.

Zuhören, informieren, fragen, oder einfach die ganz private Auseinandersetzung mit dem schwierigen Thema wagen – das sind die Angebote dieses Abends. Der Eintritt zur Veranstaltung ist selbstverständlich frei.

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