Informationstour: Lebendiger Austausch mit Kostroma

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Im Schatten des Bahkauvs: Annelore Einmahl führte die Gäste aus Kostroma durch die Altstadt. Foto: privat

Aachen. Auf Einladung des Städtepartnerschaftsvereins Aachen-Kostroma verbrachten russische Museumspädagogen und Kunsthistoriker einige Tage in Aachen. Die Gäste waren bei Vereinsmitgliedern privat untergebracht.

Das jüngste Gruppenmitglied war Maria Stadnik (21 Jahre) Studentin der Kunstakademie in Moskau, der Älteste Boris Chlebnikov (74 Jahre), Germanist, der dankenswerterweise unermüdlich gedolmetscht hat.

Nach dem Empfang durch Oberbürgermeister Philipp im Rathaus eroberten die Gäste die Museumslandschaft. Zunächst begeisterten sie Rathaus, Dom und Schatzkammer, erklärt durch Walter Maas. Bei der Führung durch die Route Charlemagne mit Professor Dr. Frank Pohle entzückte sie vor allem das Couven-Museum und das Centre Charlemagne. „Alles ist fantastisch organisiert“, meinte Gruppenleiterin Elena Lerman.

Begeistert und beeindruckt

Beeindruckt war die Gruppe auch vom Suermondt-Ludwig-Museum, durch das die Besucher von Dr. Dagmar Preising geführt wurden. Überall wurden viele Fragen gestellt.

Nach soviel Kultur gab es eine lockere Stadtführung durch die Vereinsvorsitzende Annelore Einmahl. „Wir hatten viel Spaß bei den schönen Brunnen und Denkmälern mit ihren Aachener Anekdötchen, freute sie sich. Zum Ende der Woche wurde das Bonner Landesmuseum besichtigt. Die Fachdiskussionen dort nahmen kein Ende. Beim Besuch in der Therme genossen als Gäste von Björn Jansen alle das Thermalwasser zur Erholung.

Die Russen äußerten sich höchst beeindruckt von Aachen und begeistert von den Aachenern, hatten sie doch bei der Dreiländerfahrt, begleitet von Peter Küppers und Ralf Harth, die ganz spezielle Lage Aachens in Europa mit Besuch in Maastricht kennengelernt, den europäischen Auftrag der Stadt und die Offenheit der Menschen hier. Es war ein sehr dichtes Programm in Aachen und dennoch blieb Zeit, sich mit den Gastgebern anzufreunden. Die herzlichen Begegnungen werden bald zu weiteren Treffen führen.

Es gab bereits Anfragen aus der Gruppe. Und so versprach Annelore Einmahl: „Der Einladung der Russen nach Kostroma und Moskau können wir schnell folgen.“ Vom 10. bis 24. Juni fährt der Verein mit 16 Personen nach Russland.

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