Indiens Zauber erobert die Herzen im Sturm

Von: Julia Gröbbels
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„Days of India“ im Space: Die jungen Tänzerinnen begeisterten anlässlich des 60-jährigen Bestehens deutsch-indischer Zusammenarbeit. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Kultur im Forum – diesmal nicht aus dem „Wilden Westen“, sondern vom asiatischen Subkontinent: Gebannt schauten die Zuschauer auf die gekonnt einstudierten Bewegungen der sieben aus Indien stammenden Tänzerinnen und Tänzer. Der klassische indische Tanz „Bharatnatyam“ von Miss Priya Venkataraman und ihrer jungen Truppe faszinierte die Zuschauer im Space des Ludwig Forums nicht nur aufgrund seiner Bezüge zur indischen Mythologie und Literatur.

Auch die ausgeprägte Synchronität bei den vielen filigranen Handbewegungen, der ausgeprägten Mimik und der rhythmischen Fußarbeit – unterstützt durch Klangglöckchen an den Fesseln – versetzte das deutsch-indische Publikum im Forum in Staunen.

„Bei der bekannten Tanzgruppe um Priya Venkataraman dürfte es sich um die besten jungen Vertreter der heutigen Tanzszene im südindischen Chennai handeln“, sagte Bürgermeisterin Dr. Margrethe Schmeer in ihrem Begrüßungswort. Besonders freute sie sich darüber, dass die Veranstaltung im Rahmen der „Days of India 2012-2013“ anlässlich der 60-jährigen deutsch-indischen Zusammenarbeit in Aachen stattfand.

Die Veranstaltung ist ein Highlight im diesjährigen Kulturprogramm der Deutsch-Indischen-Gesellschaft Aachen und wird in Kooperation mit dem Indischen Generalkonsulat in Frankfurt ausgerichtet, wobei die indische Regierung das gesamte Event vollständig gesponsert hat. „Wir sind der indischen Regierung für ihre Unterstützung ausgesprochen dankbar und freuen uns, den Aachener Bürgern so den Facettenreichtum der indischen Kultur näher bringen zu können“, so Jürgen Franz, Vorsitzender der Deutsch-Indischen-Gesellschaft Aachen.

Auf diesem Wege solle nicht nur die langjährige wirtschaftliche und wissenschaftliche Zusammenarbeit, sondern auch die kulturelle Verbindung zwischen den beiden Ländern zum Ausdruck gebracht werden.

Auch der indische Generalkonsul Taranjit Singh Sandhu hatte aus diesem besonderen Anlass den Weg nach Aachen gefunden. In seinem Begrüßungswort, das er in englischer Sprache hielt, bedankte er sich nicht nur für die nunmehr 60 Jahre währende gute diplomatische Zusammenarbeit.

Dank auch an die RWTH

Er dankte auch der RWTH, die zu dieser Zusammenarbeit ebenfalls in hohem Maße beigetragen habe. So studierten derzeit etwa 400 aus Indien stammende junge Menschen an der RWTH. So sieht auch der Generalkonsul, ebenso wie die Deutsch-Indische Gesellschaft Aachen, einem weiteren engen diplomatischen, kulturellen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Austausch entgegen.

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