Inde-Musikorchester überzeugt mit großer Bandbreite

Von: Rolf Hohl
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Engagiert und ideenreich: Das Inde-Musikorchester überzeugte mit spannenden Arrangements von Sinatra bis „Forrest Gump“. Foto: Kurt Bauer

Kornelimünster. Es ist der Höhepunkt des Jahres für die jungen Musiker des Inda-Gymnasiums. Zum zehnten Mal hat am vergangenen Samstagabend das Jahreskonzert des symphonischen Blasorchesters des Ensembles „IndeMusik“ stattgefunden.

Unter der Leitung von Vladimir Bayer verwandelte das Orchester die Schulaula in eine Konzerthalle und vermochte mit einem vielseitigen Programm sowohl zu überraschen, als auch zu begeistern.

„Wir wollten den musizierenden Schülern ein Orchester anbieten, weil das einfach viel mehr Spaß macht, als zu Hause alleine zu spielen“, erklärt Ruth von den Driesch-Tesch, Vorsitzende des Vereins Musik und Schule in Kornelimünster. So seien die Musiker mit der Zeit immer zahlreicher geworden. Mittlerweile spielen über 40 Schüler und Ehemalige im Orchester, wo über Klarinetten, Querflöten, Trompeten und Percussion nahezu 20 Instrumente vertreten sind. Dieses präsentierte ein breites Spektrum vielfältiger Musikrichtungen und Stile – und so manche Melodie dürfte den zahlreichen Zuhörern bereits bekannt gewesen sein. Nicht aber in dieser Intensität.

So gab das Orchester etwa das Stück „Les Miserables“ aus dem gleichnamigen Musical oder die Filmmusik von „Forrest Gump“ zum Besten. Dazwischen fanden immer wieder ruhigere Passagen Platz, die beispielsweise das Klarinetten-Ensemble zu füllen wusste, bei dem der Dirigent gleich selbst mitspielte.

Dabei haben die Jugendlichen bei der Programmgestaltung auch ein gewichtiges Wort mitzureden. „Die Vorschläge, welche Stücke im Konzert gespielt werden, kommen nicht selten von den Schülern selbst“, wie die Vereinsvorsitzende sagt. So bereicherten etwa das Swing-Stück „Sinatra in Concert“ oder die „Groove Academy“ die breite musikalische Palette.

Allein: „Insbesondere für die jüngeren Musiker ist es schwierig, das Orchester und die schulischen Pflichten unter einen Hut zu bringen“, sagt sie. Dazu komme, dass viele ältere Mitglieder nach dem Schulabschluss zum Studium in eine andere Stadt ziehen. Für das Jahreskonzert aber, sagt sie, ziehe es dann einige – auch aus weiter entfernten Landesteilen – wieder einmal nach Kornelimünster.

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