In Laurensberg geht der Blick auf die Straßen

Von: sed
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Blickt zurück - und nach vorne: Laurensbergs Bezirksbürgermeister Christian Krenkel beim Neujahrsempfang. Foto: Andreas Schmitter

Laurensberg. Der strenge Winter hat schon in den ersten Wochen tiefe Löcher in die Straßen gegraben - auch in Laurensberg. „Da wird ein Großteil des Geldes investiert werden müssen”, sagte der Laurensberger Bezirksbürgermeister Christian Krenkel beim Neujahrsempfang in der Gartenkolonie Groß-Tivoli.

„Das freie Fahren hat Priorität.” Das Stopfen der Löcher im Straßenbelag werde jedoch im Laurensberger Haushalt andere Löcher aufreißen.

Gerade bei der Spielplatzgestaltung und der Förderung der Vereine sowie im kulturellen Bereich werden im neuen Jahr dann aber Gelder fehlen. Krenkel betonte jedoch, dass er im Bereich Kinderbetreuung keinen Spielraum nach unten sehe. „Wir hoffen, dass es für das Sandhäuschen auch eine personelle Aufstockung geben wird”, so der Bezirksbürgermeister. „Die Entscheidung dazu muss jedoch aus Düsseldorf kommen.” Baubeginn des Familienzentrums soll der kommende Frühling oder Sommer sein. Für die geplante Wohnbebauung gebe es noch keine konkrete Planung.

Für das Thema Windkraft stehen in der Zukunft auch für Laurensberg wichtige Entscheidungen ins Haus. Mindestens ein Standort hinter Vetschau im Avantis-Gebiet gehört zum Stadtteil. „Sollte dort etwas entstehen, brauchen wir ausreichende Gutachten, die sich nicht nur mit Vögeln beschäftigen”, sagte Krenkel im Hinblick auf laufende ornithologische Untersuchungen. „Schlagschatten und Discoeffekt und ihre Wirkung auf Anwohner müssen genau untersucht werden.” Baubeginn eines möglichen Projekts ist nicht vor 2014 zu erwarten.

Abschließend appellierte Krenkel an seine Laurensberger Mitbürger, sich politisch mehr zu engagieren. „Statt Forderungen zu stellen, können die Bürger auch Vorschläge zu Einsparmöglichkeiten machen.”
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