„In Front Festival”: Ein musikalisches Feuerwerk

Von: Svenja Pesch
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Versprechen ein musikalisches
Versprechen ein musikalisches Feuerwerk beim „In Front Festival” am 20. und 21. Oktober: (von links) Heribert Leuchter, Johanna Daske, Gwendolin Webster, Manfred Sieben, Marie van Vollenhoven und Werner Hüsgens. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Wenn Gwendolen Webster, Vorsitzende der Gesellschaft für Zeitgenössische Musik Aachen (GZM), von dem „In Front Festival” erzählt, denkt man, sie spreche von einem richtigen Feuerwerk.

Womit man auch gar nicht so falsch liegt, denn am 20. und 21. Oktober jagt musiktechnisch ein Knaller den Nächsten: „Mit dem Festival gehen wir in die jährliche Offensive”, sagt Webster und fügt lachend hinzu: „Man kann es auch als einen Böllerschuss bezeichnen, ein richtiges Feuerwerk. Wir wolle allerdings keine Konfrontation, sondern ein Entgegenkommen. Auch wenn ein bisschen Schreckhaftigkeit dabei sein kann - rein musikalisch gesehen, aber das gehört eben dazu.”

Unter dem Motto „Einfach daneben” geht es an dem Wochenende in einen musikalischen Marathon voller toller Töne. Wegen Brandschutzmaßnahmen ausnahmsweise im Space des Ludwig-Forums, statt wie üblich in der Klangbrücke. Das Publikum erwarten am Samstag ab 19.30 Uhr und am Sonntag ab 17.30 Uhr jeweils drei Konzerte mit einer geballter Ladung an aktuellem Jazz, neuer Musik und improvisierter Musik. Den Auftakt macht das „Neue Musik Ensemble Aachen”, das, wie Manfred Sieben, Mitglied des künstlerischen Beirates, im Bereich neue Kammermusik ein Highlight ist. Die Komponisten aus Aachen verknüpfen verschiedene Aspekte der Musik. Von traditionellen Richtungen bis hin zu experimentellen Tönen ist alles dabei. Ebenfalls etwas ganz Besonderes ist „Nanophony”. Hinter dem so mystisch klingenden Namen verbirgt sich unter anderem die belgische Malerin und Visual-Arts-Künstlerin Marie van Vollenhoven, die eine multimediale Performance zusammen mit dem Klangtüftler Kaspar König entwickelt.

Elektrobeats, Breakdance und Videoprojektionen versprechen ein besonderes Erlebnis zu werden. Der Sonntag steht im Zeichen des Jazz. Das Olaf-Lind-Quartett und das Achim-Seifert-Quartett präsentieren ihre kreativ-frechen Programme. Auch das Heribert-Leuchter-Trio mit Mathias Haus zieht mit einer neuen Ebene das Publikum in seinen Bann. Elektroakustische Jazzmusik wird um Digitales und Geräuschhaftes erweitert. Werner Hüsgen, Vorsitzender des künstlerischen Beirates, erwartet das Wochenende mit großer Spannung und viel Vorfreude: „Dass wir auf dem Festival drei unterschiedliche Genres vereinen, ist ungewöhnlich und ein Alleinstellungsmerkmal der GZM. Da kann man nur sagen: Ohren auf!”

Die Tageskarte für jeweils drei Konzerte kostet 25 Euro. Weitere Informationen gibt es unter „www.gzmklangbruecke.de”.
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