In die Pedale treten gegen den Klimawandel

Von: Christopher Rudolph
Letzte Aktualisierung:
10391886.jpg
Fuhren einen neuen Rekord auf zwei Rädern ein: Jürgen Aelmanns, Leiter der Wabe-Werkstatt, Nadine Dubois (Wabe), Uwe Müller vom Verkehrsmanagement der Stadt, Andreas Derichs (Wabe)und Dr. Stephanie Küpper, Leiterin des Projekts „Fahrrad in Aachen“. Foto: Stadt Aachen

Aachen. Zum vierten Mal in Folge sind die Bürgerinnen und Bürger der Städteregion Aachen im Rahmen des deutschlandweiten Wettbewerbs „Stadtradeln“ in die Pedalen getreten – und stellten dabei in diesem Jahr alte Rekorde ein: 1022 registrierte Fahrradfahrer legten insgesamt 224.559 Kilometer auf ihren Drahteseln im Raum Aachen zurück und stellten somit die Zahlen der vorangegangenen Jahre weit in den Schatten.

Im Vergleich zu 2014 stiegen die Teilnehmerzahlen sowie die zurückgelegten Kilometer um mehr als das Doppelte. In Aachen wurde zwischen dem 1. und dem 21. Juni so viel für den Klimaschutz geradelt wie nie zuvor. Uwe Müller, Leiter der Abteilung Verkehrsmanagement der Stadt, ist hoch erfreut über die „grandiose Entwicklung“ des Wettbewerbs, dessen aktuelle Zahlen für sich sprechen: „Es verdeutlicht auf eindrucksvolle Weise, wie sehr Fahrradfahren boomt.“

Auch die Stadtverwaltung leistete ihren Beitrag durch rege Teilnahme am Wettbewerb, dessen Ziele nicht nur dem übergeordneten Klimaschutz gelten, sondern auch Spaß machen und das Aachener Verkehrsgeschehen positiv beeinflussen sollen.

Wettbewerbsgedanke erlaubt

Jürgen Aelmanns, Leiter der Fahrradwerkstatt des sozialen Hilfsvereins Wabe und selber im 13 köpfigen Stadtradler-Team der Wabe aktiv, hebt den Wettbewerbsgedanken hervor. Die Konkurrenzsituation unter den teilnehmenden Teams beim Stadradeln diene so als „Ansporn, einen draufzusetzen“.

Im Rahmen des Wettbewerbs stellten sich drei Aachener als Stadtradler-Stars zur Verfügung, welche im Zeitraum der Aktion ausschließlich mit dem Fahrrad unterwegs waren und somit ganz bewusst als Vorbilder fungieren.

Interessant ist auch die Meldeplattform „RADar“, auf welcher Aachener Fahrradfahrer mobil und via Internet auf störende und gefährliche Stellen im Radwegverlauf hinweisen können: Insgesamt 49 Meldungen über gefährliche, aber auch gut gestaltete Stellen im Fahrradverkehr wurden gemeldet und werden somit von der Stadtverwaltung bearbeitet, betonte Dr. Stephanie Küpper, Fahrradbeauftragte der Stadt.

Ebenfalls erfreue sie besonders die rege Teilnahme an „Stadtradeln“ unter den Aachener Schulen. Kinder zum Fahrradfahren zu aktivieren, sei ein wichtiger Ansporn für die Durchführung des Wettbewerbs. Im Namen der Stadt bedanke sich Küpper explizit bei allen Teilnehmern für die „super Leistung“.

Leserkommentare

Leserkommentare (2)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert