Aachen - In der Gastro-Branche sprudelt neue Vielfalt

In der Gastro-Branche sprudelt neue Vielfalt

Von: Robert Esser
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Zwei bekannte Ecken: Am Fischmarkt hat Galip Turgut (l.) die „Rose am Dom“ nach einjährigem Umbau wieder eröffnet, am 12. März eröffnet „PiPaSa“ (r.) am Hansemannplatz. Foto: Jaspers (2), Esser (2), Steindl, Krömer

Aachen. Die gastronomische Szene Aachens blüht offenbar schon vor dem Frühjahr auf: Nach fast einjähriger Kernsanierung hat Galip Turgut mit dem „Restaurant Rose am Dom“ eines der traditionsreichsten Häuser der Stadt wiedereröffnet.

Außen wirkt das denkmalgeschützte Gemäuer unverändert, innen hat Turgut nach eigenen Angaben rund 500.000 Euro investiert. Modernes Mobiliar lädt nun zu Tisch. Wobei die Speisekarte so klein wie fein ist: Seesaibling, Taubenbrust und Hirschrücken veredelt das neue „Rose“-Team in der ebenso neuen Küche.

„Gehobene Küche für ein besonderes Haus im Schatten des Doms, für das ich nach 100-jähriger Gastronomiegeschichte eine besondere Verpflichtung empfinde“, sagt Turgut. Noch länger verwaist war eine andere, nicht minder bekannte Ecke der Stadt am Hansemannplatz. Das riesige Wohngebäude beheimatete früher ein Steakhaus. Dann wurde für mehrere Millionen Euro saniert. Am 12. März steht die offizielle Eröffnung des „PiPaSa“ an – Pizza, Pasta, Salate. Hausmanager Stefan Mengen verspricht italienische Schnellküche. Jedes Gericht soll innerhalb von zehn Minuten am Tisch sein. Das Ambiente ist einfach, die Atmosphäre freundlich.

Mit einem Lächeln im Gesicht begrüßt auch Christos Stefos in „Tito‘s Waffelwelt“ in der Burtscheider Kapellenstraße seine Gäste im brandneuen Ladenlokal. Neben verblüffend kreativen Waffel-Varianten und Snacks serviert er Kaffeespezialitäten. Einige Meter weiter freut sich Miguel Carreno im „Mercado Café Bistro“ am Burtscheider Markt auf Einheimische und Kurgäste. „Burtscheid boomt“, sind sich Stefos und Carreno sicher. Edle Tropfen Wein warten indes spätestens ab April in der neuen Weinbar „Westlage“ am Hof 12 auf Genießer. Ein ganz anderer Trend greift vor allem auf der Pontstraße um sich. Dort ist mit „Papa Tai“ das wohl größte Sushi-Restaurant des Partyviertels an der Ecke Marienbongard entstanden. Hai Dau zeichnet für das Konzept verantwortlich.

Bleibt „Uwe Klein Qutoqi Bar“, Pontstraße 168: Hier lebt neben exotischen Curry- und Bratwurstkreationen sowie warmen Happen die Livemusik-Kultur wieder auf. Locker, lustig und unaufdringlich entwickelt sich die Location zum neuen Szene-Treff. Die Blütezeit steht kurz bevor.

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