In der Galerie „Artikel 5“ stellen fünf Künstler provozierende Objekte aus

Von: svp
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„Aufgebracht“: Die Künstler Petra Ostré, Dorothea Flatau, Anett Hoffmann, Peter Schneider und Ela Schwartz (von links) setzen sich künstlerisch fürs freiheitliche Gedankengut ein. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Fünf Künstler der Galerie „Artikel 5“ sind aufgebracht. Deshalb führen sie unter der gleichnamigen Ausstellung vor Augen, in welcher Situation wir uns befinden. „Man hat das Gefühl, dass alles über unsere Köpfe hinweg entschieden wird. Unsere Ausstellung ist deshalb ein Aufschrei, sich einmal genauer mit dem zu befassen, was täglich um uns herum passiert“, erzählt Peter Schneider.

Gemeinsam haben er, Ela Schwartz, Dorothea Flatau, Anett Hoffmann und Petra Ostré eine Installation entwickelt, die die negativen Entwicklungen der globalisierten Zeit deutlich macht. Mangelnde Transparenz, Gentechnik, Atomunfälle, Angriffe auf die Pressefreiheit oder eine Deregulierung der Finanzmärkte sind nur ein paar Beispiele.

Auf langen weißen Laken bahnt sich der Besucher einen Weg durch den Dschungel der Missstände. Doch neben Kritik wird auch gezeigt, wie es besser gehen kann. „Fairer Handel, Umweltschutz sowie das Fördern sozialer Projekte sind Bausteine, die das gesellschaftliche Leben verbessern können. Nur siegen momentan Machtlosigkeit und Verzweiflung angesichts der Geschehnisse“, erzählt Ela Schwartz.

Angrenzend an die Installation laden ein Buch und Papierwürfel dazu ein, seine eigene Meinung bezüglich des Themas zu äußern. Ob geschrieben oder gemalt, spielt dabei keine Rolle; Würfel sowie Buch werden ebenfalls zu einem Teil der Ausstellung. Was sich die Künstler durch die Aktion erhoffen ist klar. „Die Leute sollen aktiv werden, sie sollen mitbestimmen, denn sonst kann man mit uns machen, was man will“, betont Petra Ostré und Dorothea Flatau ergänzt: „Unsere Galerie heißt nicht umsonst „Artikel 5“. Im Grundgesetz wird durch diesen Paragraphen die freie Meinungsäußerung beschlossen und genau die wollen wir fördern und lebendig machen.“

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