Aachen - In der fünften Jahreszeit frönt die „Carnevale“ dem fünften Element

In der fünften Jahreszeit frönt die „Carnevale“ dem fünften Element

Von: Julia Gröbbels
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Gaben einmal mehr souverän den Takt an: Die Mitglieder des „Carnevale“-Teams sorgten erstmals im Starfish für eine heiße Partynacht mit zahlreichen phantastischen Showeinlagen. Foto: Kurt Bauer

Aachen. „No Kostüm, no entry, wa!“ Dies ist der erste Satz, der jedem ins Auge springt, der eine Eintrittskarte zur Carnevale in Händen hält. Ohne Kostüm kommt hier keiner rein. Motiviert durch diese Regel kamen am Freitag alle Jecken ausnahmslos in aufwändig gestalteten Kostümen ins „Starfish“, um gemeinsam zu feiern.

„Auch in diesem Jahr gab es keinen einzigen Gast, der nicht verkleidet war“, freut sich Niki Küch, Moderator und Teamchef. Die schönsten Gruppen- und Einzelkostüme wurden am Ende mit Preisen belohnt.

Die Carnevale hat ihre eigenen Regeln. Statt Bestuhlung, Bühnenprogramm und Büttenrednern, konnten sich die Besucher über einen abwechslungsreichen Mix aus Livemusik, Showtanz und Partyblöcken freuen.

Für einen gelungenen Auftakt sorgte die HSO-Band, deren breites Repertoire immer wieder für ausgelassene Stimmung sorgte. Anschließend entführte die Kleebachschule das Publikum mit ihrer detailverliebten Schwarzlicht-Performance zum Lied „Little Talks“ der Newcomer-Band „Of Monsters and Men“ in eine andere Welt. Die „Firebirds“ beeindruckten mit akrobatischen Einlagen, während die „Yellow Tigers“ mit ihrem Tanz „Die Braut, die sich nicht traut“ auch den Humor nicht zu kurz kommen ließen. Außerdem begeisterten die „Community Dancer“, die Gruppe „DaJolie“ sowie die Männer-Tanzgruppe „Horreter Mösch“, die mit ihrer ausgefallenen Easy Rider-Performance viele zum Schmunzeln brachte.

Die professionelle Tanzgruppe „TN Boom“ sorgte für explosive Stimmung, die das Publikum mit einem tosenden Applaus belohnte. Ein besonderes Highlight war der Auftritt der „4 Amigos“, die mit ihrem Lied „Alaaf der Öcher Schäng“ das ganze Publikum zum Mitsingen brachten. „Das war Gänsehaut-Feeling pur“, sagt Küch. Zwischendurch durchbrachen die DJs Enrico Ostendorf und Michael Mind das Programm mit einem Partyblock, der das Carnevale-Publikum in ausgelassene Tanzstimmung versetzte. Der Auftritt des Öcher Prinzen Thomas II. samt Hofstaat rundete die Karnevalsveranstaltung der etwas anderen Art ab.

Aber in diesem Jahr gab es auch eine grundlegende Veränderung bei der Carnevale. Neben dem neuen Motto „Das fünfte Element“, was eine Anspielung auf die fünfte Jahreszeit – also die Karnevalszeit – ist, fand die Carnevale 2013 erstmals in der Diskothek Starfish und nicht mehr in der Albert-Vahle-Halle statt. Hauptgrund für den Umzug war die enorme Kostenersparnis, da in der professionellen Partylocation keine Kosten für extra verlegte Holzböden, Sanitär, Technik und Heizung mehr anfallen.

Durch den Umzug fielen auch die Eintrittspreise von 24 auf nur noch 19 Euro. „Ich bin sehr erleichtert, dass die neuen Räume im Starfish so gut angenommen wurden“, sagt Niki Küch. Auch die gute Infrastruktur (Parkplätze, Toiletten, Nähe zum Publikum) stellt er als eindeutigen Pluspunkt der neuen Location heraus. „Alles in allem war es eine tolle Feier, es gab keine Zwischenfälle, und das Programm wurde super angenommen. Erst gegen sechs, halb sieben morgens sind die letzten Gäste gegangen“, resümiert Küch erschöpft, aber zufrieden. Verschmitzt fügt er hinzu „Ab morgen planen wir dann die Carnevale 2014“.

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