Brand - In Brand verlässt man sich aufs „Wir-Gefühl”

In Brand verlässt man sich aufs „Wir-Gefühl”

Von: ansc
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Anstoßen auf das Wohl des Stadtbezirks Brand: (vorne von links) Willi Eschweiler (Bürgerverein), Bezirksamtsleiterin Marianne Krott-Ulrich und Bezirksbürgermeister Herbert Henn. Foto: Kurt Bauer

Brand. Herbert Henn formulierte es so: „2010 war ein Jahr der großen Herausforderungen”. Brands Bezirksbürgermeister begrüßte am Sonntag bereits zum 31. Mal die Brander Bürger zum alljährlichen Neujahrsempfang. Sowohl für Henn als auch für die Gäste im Bezirksamt war es angesichts des „schwierigen” Jahres eine ganz besondere Feier.

Auf die Frage, ob man die vergangenen zwölf Monate durch die Brille des Branders als positiv oder negativ bewerten soll, fand Henn auch keine richtige Antwort. Doch die benötigte er auch nicht. Stattdessen hob er zwei prägende Ereignisse des vergangenen Jahres hervor, um das „Brander Wir-Gefühl” zu betonen.

„Die Großbaustelle der Trierer Straße war für alle Beteiligten eine große Belastung. Nicht wenige haben sich über die komplizierte Verkehrslage geärgert, doch letztlich war die Kooperation mit den Anwohnern hervorragend. Wir sind in dieser Phase alle ein bisschen näher zusammengerückt”, sagte Henn.

Zusammenrücken. Das war auch gegen Ende des Jahres oberstes Gebot. Der Brand der beiden Sporthallen markiert so etwas wie das schwarze Kapitel im Jahr 2010. „Das war eine Katastrophe. Doch auch hier haben wir gemeinsame Lösungen gefunden”, so der Bezirksbürgermeister, der insbesondere die Arbeit der Bürgervereine würdigte.

Neben dem Rückblick wurde dann doch noch in die Zukunft geschaut. „Was das neue Jahr bereit hält, weiß man vorher nie”, sagte Henn. Dabei stehen die kommenden Aufgaben, die es zu bewältigen gibt, unmittelbar vor der Tür. Neben dem Großprojekt Camp Pirotte rückt demnächst vor allem der Ausbau des Brander Marktplatzes in den Vordergrund.

„Vereinzelte Belastungen sind auch hierbei nicht zu verhindern, aber wir gehen die Aufgabe zuversichtlich an. Ich bin sicher, dass wir erneut auf eine gute Zusammenarbeit mit den Anwohnern treffen werden.”
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