Aachen - In Aachen-Nord kann jeder mit anpacken

In Aachen-Nord kann jeder mit anpacken

Von: Maike Holle
Letzte Aktualisierung:
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Bürgerbeteiligung in der Praxis: In Aachen-Nord gestalten Anwohner ein Mosaik, das die Fassade des Kirchturms der Vineyard-Gemeinde am neuen Quartiersplatz Ecke Feldstraße/Liebigstraße schmücken wird. Auch über den Namen des Platzes stimmen die Bürger ab. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Im Aachener Norden stehen zurzeit einige Veränderungen an. Das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ fördert nicht nur die Stadtteilerneuerung, sondern soll auch die Identifikation der Anwohner mit dem Viertel stärken.

Eine dieser Veränderungen ist der für 2017 geplante Umbau des Quartiersplatzes an der Ecke Feld- und Liebigstraße. Doch das Stadtteilbüro möchte den Platz bereits jetzt zusammen mit den Bürgern beleben. Deshalb laufen derzeit schon die ersten Aktionen zur Bürgeraktivierung.

Der Blick vom Platz richtet sich auf die benachbarte Vineyard-Gemeinde. Dort geschieht zurzeit die erste Veränderung: Durch ein Mosaik soll die Kirchturmfassade zu einem echten Blickfang für das ganze Viertel werden. Anfang September entschieden sich die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam für das Motiv Wasser. „Das Mosaik zeigt einen Wasserfall, der von oben kommt und ins Viertel hineinfließt“, erklärte Birgit Schindler, Leiterin der Vineyard-Gemeinde.

Mosaik wird bald montiert

Nun wird das Mosaik bis zum 19. Oktober in Zusammenarbeit mit Sebastian Schmidt vom Kunstwerkstattmobil gelegt. Die Rückmeldungen der Anwohner seien sehr positiv, erklärte Schindler. „Es sind immer andere Leuten hier, die mit anpacken wollen“, fügte sie hinzu. Ab dem 20. Oktober folgt die Montage an der Fassade.

Eine weitere Aktion im Rahmen des Umbaus ist die Namensfindung für den zukünftigen Platz. „Um die Akzeptanz und Identifikation der Bürger mit dem Viertel zu erhöhen, ist es wichtig, gemeinsam einen Namen für den Platz zu finden“, erklärte Ulrike Cali vom Stadtteilbüro Aachen-Nord. Damit das gelingt, werden fünf Stimmboxen im Viertel aufgestellt. Diese werden zuvor in verschiedenen Institutionen gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen gebaut und gestaltet.

Das soll zusätzlich den Beteiligungscharakter stärken. Alle Anwohner haben dann ab Ende Oktober die Möglichkeit, ihre Namensvorschläge einzuwerfen und so ihr Viertel aktiv mitzugestalten. Das Ergebnis wird am 26. November auf dem Weihnachtsmarkt des Arbeitskreises Liebigstraße verkündet.

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