Im alten Garten wachsen Kinder

Von: Felicitas Gessner
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Freuen sich über die Eröffnu
Freuen sich über die Eröffnung der neuen Kindertagesstätte "Königshügel", der ersten eigenen der RWTH: (von links) Christina Wulfert (Baumanagement), Anja Eckart (Familienservice TH), Leiter Wolfgang Dachtera, Dirk Reitz (Studentenwerk), Kanzler Manfrad Nettekoven, Bürgermeister Björn Jansen und Eltern mit ihren Kindern. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Es ist eine idyllisch gelegene Stätte, hochschul- und stadtnah. Die Rede ist von der neuen Kindertagesstätte „Königshügel” auf dem Gelände des ehemaligen Botanischen Gartens der RWTH Aachen, die jetzt mit einem großen Sommerfest eröffnet wurde.

Hier finden 40 Kinder, vorwiegend von RWTH-Beschäftigten, Platz. Unter Trägerschaft des Studentenwerks Aachen und in Zusammenarbeit mit dem Familienservice des Gleichstellungsbüros der RWTH wurde diese Einrichtung geplant, die dem Ruf der RWTH als zertifizierte familienfreundliche Hochschule gerecht werden soll. „Diese Kita steht der Hochschule gut zu Gesicht, vor allem auch, um Hochschulangestellte langfristig in Aachen zu halten”, lobte RWTH-Kanzler Manfred Nettekoven.

In dem zweistöckigen Flachdachbau, wo schon äußerlich die Farbe Grün an den Botanischen Garten erinnern soll, sind zwei Gruppen für Kinder unter drei Jahren und eine Gruppe für Kinder ab drei Jahren untergebracht. Neben den Kindern von Hochschulbeschäftigten stehen auch einige Plätze für die Kinder von Studierenden der RWTH und Mitarbeitern des Studentenwerks zur Verfügung.

Das „Flexi”-System

„Aufgrund der besonderen Situation der Eltern vereint unsere Kita verschiedene Betreuungsmodelle unter einem Dach und erweitert das Kindertagesstätten-Angebot um eine flexible Kurzzeitbetreuung”, erklärte der Leiter der Einrichtung, Wolfgang Dachtera. Die sogenannte „Flexi” soll erstmals Betreuungslücken schließen, die zum Beispiel durch Seminare und Vorlesungen im späten Nachmittagsbereich entstehen. Eltern können hier ihre zwischen drei und zehn Jahre alten Kinder täglich für zwei Stunden in der Zeit zwischen 14 und 20 Uhr betreuen lassen. Geplant ist, das Angebot auch für Kinder ab dem ersten Lebensjahr auszuweiten. „Die Hochschule finanziert dieses Modell, das selbst bei Zuzahlung durch die Eltern nie schwarze Zahlen schreiben wird”, sagte Dachtera. Die Buchungszeiten können einzeln, tageweise oder semesterweise gebucht werden. „Betreuungsmodelle, wie dieses hier, sind in der heutigen Gesellschaft notwendig, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten”, erklärte Bürgermeister Björn Jansen.

„Die Eröffnung dieser Kita ist die Krönung der Aktivitäten der Gleichstellungsstelle”, sagte Professor Doris Klee, Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule. Die Nachbarschaft der Kita zu den Anlagen des Hochschulsportzentrums der RWTH bieten dem Kita-Team viele Nutzungsalternativen. Unter anderem ist bei „Flexi” auch ein Kontigent für Kinder vorgesehen, deren Eltern an den Hochschulsportkursen teilnehmen möchten.
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