IG der Forster Vereine ehrt Elfriede Schumacher

Von: Jutta Katsaitis-Schmitz
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Große Ehre: Beim Empfang der IG Forster Vereine erhielt Elfriede Schumacher die Leo-Schumacher-Gedenkmedaille. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Die Interessengemeinschaft Forster Vereine hat sich das Motto „Ein Stadtteil lebt durch seine Bürger“ auf die Fahne geschrieben. Traditionell wird beim Neujahrsempfang für besonderes Engagement die „Leo-Schumacher-Gedenkmedaille“ verliehen, gestiftet von Wilma und Johannes Schumacher.

So auch in diesem Jahr – und zwar an die Namensvetterin Elfriede Schumacher, die sich seit 1997 als Vorsitzende der Selbsthilfe Körperbehinderter engagiert und damit das Amt ihres verstorbenen Mannes fortführt. Ebenso engagiert sie sich ehrenamtlich im Vorstand der DJK Forster Linde.

Elfriede Schumacher zeichne sich durch große Verlässlichkeit und Verbindlichkeit aus, hieß es in der Laudatio von Pfarrer Martin Obrikat, Sprecher des Kuratoriums der IG Forster Vereine. Organisationstalent und Fleiß, Menschlichkeit und Humor wurden der Geehrten bescheinigt. So sei auch die große Karnevalsfeier, die sie für die Selbsthilfegruppe mit dem Vorstand und fleißigen Helfern organisiere, legendär. Dass niemand an Barrieren Scheitern müsse, ist für Elfriede Schumacher zentrales Anliegen.

So etwa bei der DJK durch die Förderung von Kindern, denn durch einen Jahresbeitrag von nur 30 Euro könne jeder dort mitmachen. Aber auch in der Selbsthilfe Körperbehinderter gehe es ihr darum, durch Feste, Treffen und Ausflüge Möglichkeiten zum Gedankenaustausch zu schaffen. „Teilhabe, Barrierefreiheit, Inklusion – dass diese Worte nicht hohl werden, dazu brauchen wir Menschen wie Sie. Menschen, die die großen Worte in kleine Münze der alltäglichen Menschlichkeit übersetzen“, so Obrikat.

Der Vorsitzende der IG Forster Vereine, Rudolf Moos, hatte den Neujahrsempfang mit den Worten eröffnet: „Zehn Minuten Lachen ersetzen zwei Stunden Jogging“. Seine Bestätigung erhielt dies durch das Rahmenprogramm, das die Sternsinger von St. Katharina eröffneten, um für die Partnergemeinden in Indien und Afrika zu sammeln. Einen beachtlichen Scheck über 2000 Euro konnte Moos für die instrumentale Streicherklasse mit 90 bis 100 Kindern an Lea Hütten, Schulleiterin der GGS Schönforst übergeben.

Der Betrag wurde im Herbst durch ein Benefizkonzert sowie durch den Verkauf einer Benefiz-CD des Vorsitzenden mit Liedern zwischen Klassik bis Karneval erzielt. Und wenn bereits zwei Minuten Lachen so bedeutungsvoll für das Wohlbefinden sein sollen, dann sorgten Jan und Manfred Savelsberg mit ihrem Auftritt für eine Rundumtherapie von Monaten. Es waren Auszüge aus ihrem Programm „Solo für Zwei“ sowie ganz neu ein Song für Brautpaare, den „man lieber nicht singen soll, wenn eine Braut zum Altar schreitet“, so Jan. Applaus und stürmische Heiterkeit waren dem Duo sicher.

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