ICT Cubes: Nicht nur die Fassade ist ein echter Hingucker

Von: Svenja Pesch
Letzte Aktualisierung:
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Futuristisches Design: Die beiden ICT Cubes an der Kopernikusstraße beheimaten sechs RWTH-Forschungsanstalten der Informations- und Kommunikationstechnik Foto: Andreas Steindl

Aachen. Vom ersten Spatenstich am 4. März 2013 bis zur offiziellen Einweihung hat es gut drei Jahre gedauert. Dabei wurden die beiden ICT Cubes der RWTH in der Kopernikusstraße bereits im Juni 2015 bezogen.

Allerdings hat es dann nochmal ein paar Monate Zeit gekostet, bis alle Labore installiert und die komplette Medientechnik eingerichtet war. Umso mehr freut es die Verantwortlichen, dass die „Würfel im Park“ nun komplett fertiggestellt sind. Der Gebäudekomplex, der als Ersatzbau für das Walter-Schottky Haus in Form eines Doppelwürfels errichtet wurde, konnte durch Landesmittel finanziert werden.

Die kompakten Baukörper sind das Ergebnis einer vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) als Bauherr und Vermieter beauftragten Machbarkeitsstudie. Die Planung stammt von dem Aachener Büro „kadawittfeldarchitektur.“ Insgesamt 20 Millionen Euro standen für die komplette Errichtung der Institute der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RWTH zur Verfügung.

„Sechs Forschungsanstalten der Informations- und Kommunikationstechnik arbeiten in den beiden Komplexen, die über eine gläserne Brücke miteinander verbunden sind und die zusammengerechnet über eine Fläche von 9000 Quadratmetern verfügen“, erzählt Prorektor für Forschungs-und Strukturtechnik Professor Rudolf Mathar.

Die beiden herausragenden architektonischen Gebäude fallen vor allem durch ihre außergewöhnliche Fassade auf. Denn bei deren Gestaltung haben sich insbesondere einige Fakultätsmitarbeiter eingebracht. So werden Zitate von berühmten Wissenschaftlern, wie beispielsweise von Richard Wesley Hamming, in einen digitalen Zahlencode übersetzt, der aus den Ziffern 0, 1 und 2 besteht und zudem jeweils für einen der drei Lamellentypen in der Fassade steht. Der Sonnenschutz wird dadurch zum Informationsträger für die vertretenen Lehrstühle und Institute.

„Die Cubes haben hier einen idealen Standort, denn sie sind nicht weit entfernt von anderen Technikgebäuden, was die Kooperation untereinander nochmal verstärkt“, betont Professor Wilfried Mokwa, Dekan der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik.

Die 16 Professorinnen und Professoren, die in den Cubes die Lehre und Forschung vorantreiben, schätzen vor allem die Bündelung der Zusammenarbeit und der Forschung, die hier stattfindet. Was Mathar und Mokwa ganz nebenbei noch besonders freut, ist die Tatsache, dass das neue Gebäude der Hochschule sogar im Rahmen des diesjährigen Wissenschaftsjahres aufgrund seiner Architektur und dem breiten Forschungsgebiet vertreten ist.

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