Hunderte Polizisten im Kampf gegen Einbrecherbanden

Von: stm
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Penible Kontrolle: Hunderte Polizisten beteiligten sich am Mittwoch an den Aktionen gegen mobile Einbrecherbanden. Die erste Bilanz fiel bescheiden aus. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Im Bereich Hanbruch haben die Täter in den vergangenen Tagen mehrfach zugeschlagen. Von einem Einbruchsschwerpunkt will die Polizei jedoch nicht sprechen. Auch in belgischen Nachbarorten wird unentwegt eingebrochen. Die Täter sind oft „reisende Banden“, die die Polizei meist nicht zu fassen bekommt.

Am Mittwoch schwärmten die Beamten erneut zu Hunderten aus, um Jagd auf diese Einbrecherbanden zu machen. Unter Kölner Federführung startete morgens ein überregionaler Großeinsatz. In der Städteregion waren mehrere hundert Polizisten an etlichen Kontrollstellen eingesetzt. Auch die Bundespolizei, der Zoll und andere Behörden waren beteiligt. Insbesondere Landesinnenminister Ralf Jäger liebt derlei öffentlichkeitswirksame Großaktionen. Vielfach wird jedoch – auch behördenintern – der Nutzen dieser Razzien mit Vorankündigung bezweifelt.

Bis zum Einsatzende am Mittwochabend kontrollierte die Aachener Polizei 390 Fahrzeuge und 720 Personen in der Städteregion. Zwei Autofahrer standen unter Drogen. Am Bahnhof wurde ein 27-jähriger Iraner festgenommen, gegen den zwei Haftbefehle bestanden, ein weiterer steht unter dem Verdacht der illegalen Einreise.

Am Grenzübergang Köpfchen wurden in einem belgischen Auto Geräte gefunden, die zum Auslesen von Fahrzeugdaten und möglicherweise zum Überbrücken von Wegfahrsperren geeignet sind, so die Polizei. Im Vorfeld des Großeinsatzes fielen Personen auf, die in einem Auto Geld zählten. Sie hatten 14 500 Euro und ein gestohlenes Handy sowie mehrere fremde Pässe dabei. Wem das Auto gehört, konnte auch nicht schlüssig geklärt werden.

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